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Fiat Ducato: Neue Motoren für Fiat Ducato

Fiat Professional hat sein Flaggschiff Ducato überarbeitet. Wesentliche Neuerungen: Euro-5-Mororen mit höherer Leistung, eine Start-Stopp-Automatik, die Traktionskontrolle Traktion + und innen eine neu gestaltete Mittelkonsole.

Größter Posten bei der Ducato-Überarbeitung waren  die Motoren. Die Einspritzdrücke reichen künftig bis zu 1800 bar statt wie bisher 1600 bar. Fiat verweist hier besonders auf eine verfeinerte Ausformung der Mehrfach-Einspritzung, das heißt, der Strahl der Einspritzdüsen arbeitet mit exakter festgelegtem Einspritzbeginn und Einspritzende ohne nachzustrahlen oder nachzutropfen. Möglich macht´s der Einsatz neuer, schneller schaltender Injektoren, die gleichzeitig nahezu 40 Prozent  weniger Bauteile enthalten sollen. Pro Zyklus sind damit bis zu acht Einspritzungen möglich. Dies führt zu einer sehr gleichmäßigen Kraftstoff-Versorgung der Zylinder, die sich auf Verbrennungsgeräusch und Abgase positiv auswirkt.

2,3 Liter-Motor in zwei Leistungsvarianten

Das rund 180 Kilogramm schwere Aggregat mit zwei Liter Hubraum leistet 115 PS bei einem maximalem Drehmoment von nunmehr 280 Newtonmeter bei 1500 min. Den Verbrauch gibt Fiat Professional mit 6,4 Liter auf 100 Kilometer an. Das mittlere Leistungsspektrum besetzt der neue, 2,3 Liter große Vierzylinder-Turbodiesel. Er ist in zwei Leistungsvarianten erhältlich. Die schwächere Version leistet 130 PS bei 3600 min. und entwickelt ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter bei 3200 min. Die Abgasrückführung ist in diesem Motor nicht mehr pneumatisch, sondern vom Motormanagement mit Hilfe eines so genannten DC-Motors elektronisch geregelt. Dadurch sollen sich die Mengen des rückgeführten Abgases besser bemessen lassen.
Die stärkere Variante leistet 148 PS bei 3600 min. und bietet ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmeter bei 1500 min. Den Leistungszuwachs schöpft diese Motor-Variante – wie auch das 3-Liter-Aggregat-  aus einem Turbolader mit variabler Turbinen-Geometrie. Angegebener Verbrauch für beide Versionen: 7,1 Liter auf 100 Kilometer. Beide Leistungs-Varianten liefert Fiat auf Wunsch mit einer Start-Stopp-Automatik. Für alle Multijet-Motoren gibt Fiat Wartungsintervalle von 48.000 Kilometer an.

Traction + und  Tagfahrlicht

Stärkstes Aggregat im künftigen Ducato ist der 3,0 Vierzylinder-Turbodiesel  namens 180 Multijet Power mit 177 PS bei 3.500 min und einem maximalem Drehmoment von 400 Newtonmeter bei 1.400 min. Für die Kraftübertragung des 2,0 Liter-Motors sorgt ein 5-Gang-Schaltgetriebe, alle anderen Varianten sind mit Sechs-Gang-Schaltgetrieben ausgerüstet. Wahlweise steht für den 180 Multijet Power ein automatisiertes Getriebe zur Verfügung. Als „grünen“  Antrieb bietet Fiat zudem einen CNG-Motor an, der 136 PS leistet und auf dem 3,0 Liter-Benziner basiert.
Neu im Ducato ist zudem das auf Wunsch erhältliche System, Traction+, das in Zusammenarbeit mit ESP; ASR und LAC (Beladungsabhängiger Kontrolle)  ähnlich einem Sperrdifferential wirken soll. Bis Tempo 30 lässt sich das System zuschalten und verhindert durch einen Bremseingriff durchdrehende Räder. Ebenfalls auf Wunsch bietet Fiat im neuen Ducato Tagfahrlicht an. Dafür reduziert ein Elektrik-Modul die Leistung des Abblendlichts und schaltet gleichzeitig die Rücklichter aus.


Neue Mittelkonsole mit Dockingstation für Tom Tom-Navi
Innen hat Fiat Professional dem Ducato eine neue Mittelkonsole angedeihen lassen. Je nach Ausstattung ist ihr Umfeld in schlichtem Standard-Plastik, mit Alu-Applikationen oder mit edlen Walnussholz-Einlagen zu haben.  Im oberen Teil gibt es eine „Dockingstation“ für Tom-Tom-Navigation mit einer Anbindung zur Fuhrpark-Auswertungssoftware eco: Drive, eine Kraftstoffspar-Software, die Fiat in Zusammenarbeit mit Windows anbietet.
 

Foto

Andreas Wolf

Datum

6. Mai 2011
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