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Feldversuch: Auch andere Bundesländer sollen teilnehmen

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat die Entscheidung des Landes Baden-Württemberg, am Feldversuch mit Lang-Lkw teilzunehmen, als "ein gutes Signal für den Industrie- und Logistikstandort Deutschland" bezeichnet.

Gleichzeitig ermuntert er die Bundesländer Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Saarland, dem Beispiel von Baden-Württemberg zu folgen und ebenfalls Lang-Lkw auf ihre Straßen zu lassen. Der Feldversuch biete die Chance, diese Effizienz im Straßengüterverkehr praktisch zu erproben, sagte VDA -Präsident Matthias Wissmann. "Das sollten Unternehmen in allen Bundesländern nutzen können. Nur wenn wir gemeinsam nach Lösungen suchen, kommen wir beim Klimaschutz voran." Scheuklappen dürfe es hierbei nicht geben.

Der VDA sieht sich in seinem Plädoyer für die Langfahrzeuge durch die bisherigen Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) bestätigt. Der Zwischenbericht zeige, dass Lang-Lkw im realen Einsatz bis zu 25 Prozent Kraftstoff und CO2 je transportierter Tonne einsparen könnten. VDA-Präsident Wissmann spricht daher vom "Öko-Laster". Auch der Schiene entstehe durch Zulassung dieser Fahrzeuge kein Schaden. "Das Gegenteil ist der Fall: Güterverkehr auf Schiene und Straße ergänzen sich mit dem Lang-Lkw", teilt der VDA mit. Denn die Fahrzeuge seien konsequent auf die Anforderungen des Kombinierten Verkehrs Schiene-Straße ausgelegt.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Autor

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Jacek Bilski

Datum

23. März 2015
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