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Fahrzeuge: ZF weitet Hochschulförderung aus

ZF finanziert drei neue Stiftungsprofessuren in der Region

Hochschulen in Ravensburg, Weingarten und Konstanz erhalten neue Professuren für zunächst fünf Jahre ZF-Technikvorstand Dr. Michael Paul: „Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung in der Bodensee-Region“ ZF-Personalvorstand Thomas Sigi: „ZF nimmt im Kampf um die besten Köpfe eine noch aktivere Rolle ein“ ZF weitet ihre Hochschulförderung aus und finanziert drei neue Stiftungsprofessuren in der Bodensee-Region. Für mindestens fünf Jahre erhalten drei Hochschulen in Ravensburg, Weingarten und Konstanz Fördermittel, mit denen zusätzliche Professoren in technischen Studiengängen finanziert werden. Damit ergänzt ZF sein Hochschulengagement. Schon bislang finanziert das Unternehmen zwei Stiftungsprofessuren: eine für Unternehmensführung an der Friedrichshafener Zeppelin University und eine für Kraftfahrzeugmechatronik - gemeinsam mit anderen Unternehmen - an der Uni Stuttgart. „Es entspricht nicht unserer Unternehmenskultur, über den Ingenieurs- und Fachkräftemangel zu lamentieren“, erklärt ZF-Technikvorstand Dr. Michael Paul die ZF-Bildungsoffensive. „Lieber beteiligen wir uns aktiv an der Ausbildung des Techniknachwuchses und legen ein Bekenntnis zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung in der Bodensee-Region ab.“ Nun entstehen mit Mitteln von ZF drei thematisch eigenständige, sich ergänzende Stiftungsprofessuren. An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg-Friedrichshafen wird eine Professur für Antriebstechnik und an der Hochschule Ravensburg-Weingarten eine für Design mechatronischer Systeme eingerichtet. An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz entsteht eine Professur für elektrische Antriebstechnik für Fahrzeuge. Mit den drei Stiftungsprofessuren orientiert sich ZF auch am eigenen Bedarf an Nachwuchskräften. Mit den neuen Lehrveranstaltungen will der Automobilzulieferer sowohl neue Hochschulabsolventen rekrutieren als auch bestehende Mitarbeiter wissenschaftlich weiterbilden, die zum Beispiel ihren Bachelor-Abschluss mit einer Masterqualifizierung veredeln. ZF-Technikvorstand Dr. Michael Paul (links) und ZF-Personalvorstand Thomas Sigi (rechts) setzen sich für die Bildungsförderung und den Austausch zwischen Hochschule und Unternehmen ein. Jeweils für mindestens fünf Jahre werden die zusätzlichen Professuren von ZF bezahlt. „Wir sehen die Hochschulförderung als langfristiges Engagement“, sagt ZF-Personalvorstand Thomas Sigi. „Bildung wird noch stärker als bisher der Schlüssel zum Erfolg - für die Mitarbeiter ebenso wie für die Unternehmen.“ Sigi: „Diesen Schlüssel erhält man nicht, indem man einmalig mit dem Füllhorn unterwegs ist. Wer Bildung fördern will, muss dies nachhaltig tun.“ Bei der Bildung setzt ZF freilich nicht erst bei den Erwachsenen an, sondern schon bei Kindern und Jugendlichen: Aus diesem Grund hat ZF zusammen mit der Stadt Friedrichshafen und dem Verein Deutscher Ingenieure die Wissenswerkstatt gegründet, in der Kinder und Jugendliche von sechs bis 16 Jahren spielerisch-praktisch an Technik und technische Berufe herangeführt werden. „In der Bildungsförderung verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz“, erklärt ZF-Personalvorstand Thomas Sigi. So kommen Schüler etwa über die Wissenswerkstatt, über Praktika oder Tage der offenen Tür mit Technik in Kontakt, Studierende auch über Abschlussarbeiten oder Studienprojekte. „Die Studenten kommen zu uns -wir aber auch zu ihnen“, sagt Sigi. „Eine beträchtliche Zahl an ZF-Ingenieuren bereichert das Lehrangebot mehrerer Hochschulen, indem sie als Dozent dort ihr Know-how vermitteln und damit die betriebliche Praxis in die Hochschule hineintragen.“

Datum

14. Juli 2010
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