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Fahrzeuge: ZF Telematik-Apps

eurotelematik entwickelt zusammen mit ZF Telematik-Apps für Openmatics.

Auf der IAA 2010 wird die ZF Friedrichshafen AG die ersten Apps für die neue Telematik-Plattform Openmatics vorstellen. Erste mit dem Telematik-Dienstleister eurotelematik entwickelte Anwendungen für Fuhrparkunternehmer sind ein elektronischer Fahrtenschreiber zur Datenerfassung sowie ein Auftragsverfolgungssystem. Openmatics ist ein leistungsfähiges Telematik-System, das die ZF Friedrichshafen AG zusammen mit dem Chiphersteller Intel entwickelt. Das System, das aus einer „On Board Unit“ (OBU) sowie einer Softwareplattform besteht, wird alle Bedürfnisse für Telematik-Dienstleistungen abdecken und soll in Zukunft den Markt stärker vereinheitlichen. Via 3G, GPRS und WLAN können Daten an ein Web-Portal gesendet werden. Dort übernehmen Software-Applikationen, so genannte Apps, die spezifische Auswertung und Aufbereitung der Daten. Erster Partner von ZF für die Entwicklung der Apps im Bereich Flottenmanagement ist die Funkwerk eurotelematik GmbH, ein führender Anbieter von Telematik-Lösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Perfekte Partnerschaft „eurotelematik ist ein wichtiger Know-how-Träger im Speditionsumfeld und bringt viele seiner Kompetenzen mit in das Projekt Openmatics ein. Mit solch einem starken Partner können wir branchengerechte Lösungen entwickeln, die dem hohen Anspruch des Telematik-Marktes gerecht werden“, so Dr. Michael Paul, Technikvorstand der ZF Friedrichshafen AG. Derzeit entwickelt ZF zusammen mit dem Ulmer Unternehmen zwei Apps, die auf der IAA 2010 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die App „eLog“ ermöglicht in Verbindung mit Openmatics das Erfassen aller für eine Fahrt relevanten Daten als elektronischer Fahrtenschreiber: Datum, genaue Uhrzeit der Abfahrt und Ankunft, gefahrene Kilometer, Distanz, Ausgangs- und Zielort werden zuverlässig gespeichert. Die gewonnenen Informationen können über das Openmatics-Webportal abgerufen werden. Mit der App „mOrderFulfilment“ können Spediteure zu jedem Zeitpunkt Einblick in den aktuellen Stand der einzelnen Aufträge nehmen und so erkennen, ob Ladungen bereits beim Kunden angekommen sind oder sich noch auf der Straße befinden. Gleichzeitig kann über ein Display Kontakt mit dem Fahrer hergestellt werden. Auf diese Weise können schnell und unkompliziert Informationen und neue Arbeitsaufträge ausgetauscht werden. „mOrderFulfilment“ kann an die jeweilige ERP-Software (Enterprise Resource Planning) gekoppelt werden, die im Unternehmen verwendet wird, und ermöglicht so einen ungehinderten Datenaustausch. Offen und unabhängig Bislang existieren Telematik-Lösungen für Flottenhalter und Verkehrsbetriebe lediglich als isoliert voneinander existierende Systeme. Ein wesentlicher Nachteil für die Kunden ist dabei die fehlende Flexibilität: Ist eine bestimmte Hardware im Fahrzeug installiert, können nur die Anwendungen zum Einsatz kommen, die der jeweilige Telematik-Anbieter in seinem Produkt-Portfolio hat. Ein Blick auf den Markt für Telematik-Lösungen zeigt: Je anspruchsvoller die Nutzeranforderungen, desto spezifischer muss ein Telematik-System auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sein. Ändern sich die Anforderungen der Anwender, ist eine Anpassung des Telematik-Systems oftmals nicht oder nur erschwert möglich. Im Gegensatz dazu ist Openmatics auf größtmögliche Offenheit und Unabhängigkeit ausgerichtet. Vor allem große Verkehrsbetriebe und Speditionen mit einem gemischten Fuhrpark könnten von einem einheitlichen Standard profitieren: Statt wie derzeit üblich eine Vielzahl von Hardware-Boxen und Antennen in und auf ihren Fahrzeugen zu installieren und in den CAN-Bus-Datenverkehr zu integrieren, steht mit Opemmatics eine Plattform für alle Lösungen bereit. Funkwerk eurotelematik GmbH Die Funkwerk eurotelematik GmbH mit Hauptsitz in Ulm ist führender Entwickler von technologisch hochwertigen Telematiksystemen. Zu den Kunden des Unternehmens zählen unter anderem Flottenmanager, Gewerbe, Behörden und OEM, die eurotelematik mit seinen Kompetenzen in den Bereichen Navigation, mobile Datenkommunikation, Embedded Software und der Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen unterstützt.

Datum

2. September 2010
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