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Fahrzeuge: Zehn Iveco Stralis für die Abfallsammlung in und um Straubing 

Flexibilität und Service von Iveco sowie die Eigenschaften der Stralis-Dreiachser waren entscheidend. Zum 1. Januar 2010 wurde die Abfallsammlung in der Stadt Straubing und dem Landkreis Straubing-Boden „re-kommunalisiert“. Der „Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land“ (ZAW-SR) übernahm diese Aufgabe von einem Privatunternehmen. Der Grund: Eine Verlängerung des Vertrages mit dieser Firma sei ohne europaweite Ausschreibung nicht möglich gewesen. Und außerdem genössen laut einer vom Bayerischem Städtetag in Auftrag gegebenen Umfrage kommunale Unternehmen bei der Bevölkerung hohes Ansehen.

Insgesamt zehn Iveco Stralis 260 S 36 Y/PS (6x2x4; 26 t; 265 kW/360 PS; luftgefederte Hinterachsen; gelenkte, liftbare Nachlaufachse) mit automatisiertem Schaltgetriebe Eurotronic setzt der Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land zur Müllentsorgung ein.   Weil der ZAW-SR bisher keinen eigenen Entsorgungsfuhrpark hatte, musste der Verband zehn neue Fahrzeuge anschaffen. Geschäftsführer Anton Pirkl: „Das Personal konnten wir zum größten Teil übernehmen, die betagten Fahrzeuge aufgrund ihres Zustandes aber nicht.“ Die Wahl fiel auf den Iveco Stralis AD 260 S 36 Y/PS. Neun der Fahrzeuge werden für die Abfuhr von Restmüll und Bioabfällen, eines für die Sperrmüllentsorgung eingesetzt. Aufbauten und Schüttungen dafür kommen von Zöller. Beim Stralis AD 260 S 36 Y/PS handelt es sich um 6x2x4-Dreiachser mit luftgefederten Hinterachsen und hydraulisch gelenkter, liftbarer Nachlaufachse. Den Antrieb übernimmt ein Euro-5-Sechszylinderdiesel mit 265 kW (360 PS). Anton Pirkl ist davon überzeugt, dass diese Leistung für das Einsatzgebiet mit unterschiedlichster Topografie gut ausreicht; schließlich sind nicht nur Gemeinden im ebenen Donautal, sondern auch viele Orte im Bayerischen Wald anzufahren. Dazu kommen eine ganze Reihe von Einsiedlerhöfen, zu denen nicht immer gut ausgebaute Wege führen. Die Einsatzhöhen liegen zwischen 320 und 900 m über dem Meeresspiegel. Die neuen Fahrzeuge verfügen über das Nahverkehrsfahrerhaus Active Day (AD). Der leichte, aber dennoch kräftige Cursor-8-Motor mit 7.790 cm3 Hubraum bringt ein entscheidendes Nutzlastplus, das bei dem schweren Aufbau doppelt zählt. Gleiches gilt für das automatisierte Getriebe Eurotronic 12 AS 1930 TD. „Diese Automatik“, so Andreas Asen, Betriebsleiter Abfuhrbetrieb, „war einer der Gründe für unsere Wahl. In vergleichenden Tests zeigte sie sich als am besten für unsere Zwecke geeignet.“ Was die Fahrzeuge betrifft, so war laut Andreas Asen auch die große Wendigkeit bei geringen Lenkkräften ein wichtiger Punkt. Andere entscheidende Punkte für die Wahl erläutert Anton Pirkl: „Professionelle Beratung bei der Fahrzeugauswahl, intensive Schulungen für die Fahrer und vor allem die Flexibilität von Iveco haben uns sehr beeindruckt. So war es kein Problem, die Schalter für die Basisfunktionen des Getriebes - automatisch, manuell, Fahrtrichtung, Rangiermodus - vom Armaturenbrett auf eine rechts neben den Fahrersitz montierte Konsole zu verlegen. Auf dieser Konsole befinden sich auch die Bedienschalter für den Müllsammelaufbau. Für die Fahrer, die sehr oft auf die Getriebeschalter zugreifen müssen, ist diese Verlagerung ein deutliches Komfortplus.“ Der Straubinger Iveco-Vertragshändler FNV Freitag Nutzfahrzeuge, bei dem die Fahrzeuge (für die Wartungs- und Reparaturverträge abgeschlossen wurde) betreut werden, hat seine Verantwortung für den neuen Kunden und dessen Lkw mit einer ausführlichen Fahrerschulung auch bereits bewiesen.

Datum

29. Januar 2010
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