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Fahrzeuge: Wegsensor von ZF Electronics erleichtert Entwicklung

Linearer Hallsensor für Wegmessungen bis 30 Millimeter. Fertig lieferbares Produkt macht Entwicklung von Systemen für Automobile einfacher und günstiger. Einsetzbar als Testmuster, Prototyp oder Kleinserie in mechanischen, pneumatischen und hydraulischen Anwendungen.

Anlässlich der Messe „Sensor & Test 2009“ in Nürnberg stellt das ZF-Geschäftsfeld Elektronikkomponenten (ZF Electronics GmbH) ein attraktives Produkt für die Automobilentwicklung vor: einen leistungsfähigen, direkt einsetzbaren Wegsensor speziell für die Automobilentwicklung. Der kompakte Hallsensor kann bei ZF Electronics als fertiges Bauteil gekauft und für Wegmessungen bis 30 Millimeter eingesetzt werden. Dieser vorkonfektionierte Sensor ersetzt kostspielige individuelle Lösungen in der Entwicklung, erfüllt aber dennoch automobile Standard-anforderungen für B-Muster und ist folglich für Testmuster, Prototypen bis hin zur Kleinserie einsetzbar. Hersteller von Sensoren und Sensorgruppen für Automobile bekommen von den Automobilherstellern oder ihren Zulieferern spezifische Parameter, die sie der Serienfertigung des jeweiligen Produkts zugrunde legen. Diese Lastenhefte sind allerdings erst am Ende des Entwicklungsprozesses verfügbar. Bislang fehlte eine kostengünstige Lösung für die Entwicklungsphase selbst. Denn für Testmuster und Prototypen der jeweiligen Anwendung werden bereits funktionsfähige Sensoren benötigt, deren Funktion erst im nächsten Schritt näher definiert werden können. Für Sensoren zur Wegmessung bis 30 Millimeter legt nun die ZF Electronics, das ZF-Geschäftsfeld Elektronikkomponenten, eine attraktive und kostengünstige Lösung vor: Ein sehr kompakter Hallsensor, der die automobilen Standardanforderungen für B-Muster erfüllt. Er ist zwischen Minus 40 und Plus 150 Grad Celsius einsatzfähig und bietet eine Schnittstelle, die auch mit einfachen Messmitteln ausgelesen werden kann. Durch den Einsatz dieses Standardsensors von ZF Electronics können individuelle und entsprechend kostspielige Sonderanfertigungen für die Entwicklungsarbeit entfallen. „Diese Lösung hilft die Hemmschwellen für den Einsatz von Elektronik zu senken“, so Wolfgang Schrüfer, Leiter Entwicklung bei ZF Electronics. „Anbieter, die beispielsweise hydraulische, mechanische oder pneumatische Systeme für Anwendungen im Automobil entwickeln, und dafür Weginformationen benötigen, können unseren Sensor bei Bedarf einfach integrieren.“ Dies ist beispielsweise bei Aktuatoren der Fall, ebenso für Anwendungen, die die mechanische Bewegung von Kupplungen erfassen müssen.

Datum

9. Juni 2009
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