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Fahrzeuge: Voith Retarder VR 115 E

Der neu gewählte Coach of the Year 2010 Mercedes-Benz “Travego M” bremst sicher und sanft mit Voith Retarder VR 115 E Zu den wichtigsten Faktoren im Personentransport zählen neben Sicherheit, Fahr- und Bedienkomfort, immer mehr Wirtschaftlichkeit, Qualität und Zuverlässigkeit. Hier ergänzen sich das Daimler PowerShift-Getriebe GO240-8 und der Voith Retarder VR 115 E vorbildlich. Zusammen bietet das Retarder-Getriebe-System den Fahrgästen und den Fahrern ein sicheres, angenehmes und komfortables Reiseerlebnis. Es lässt sich leicht schalten, ist leise und erlaubt mit seinem niedrigen Gewicht höchste Zuladung. Der Voith Retarder verwöhnt mit sanften und ruckfreien Bremsungen und gehört zur Serienausstattung eines jeden Travego als verschleißfrei arbeitende Dauerbremse. Er ist auch Bestandteil des Telligent-Abstandsregeltempomats und wird bei Mercedes-Benz zusammen mit dem Active Brake Assist, der Telligent-Stabilitätsregelung und dem Fahrerairbag im „Safety Package“ angeboten. Sicherheit und Wirtschaftlichkeit, die sich rechnen Bei längerem Einsatz können die Betriebsbremsen Temperaturen von bis zu 1 000 °C erreichen, dadurch fällt ihre Bremswirkung rapide ab, Risse können entstehen und Bremsbeläge verschleißen. Voith Retarder sind verschleißfrei arbeitende Dauerbremsen, die das Temperaturniveau der Betriebsbremse niedrig halten. Somit bleibt die Betriebsbremse voll funktionsfähig und bietet eine zusätzliche Sicherheitsreserve für den Notfall. Der Retarder eignet sich als Dauerbremssystem nicht nur bei langen und anspruchsvollen Serpentinenstrecken, sondern ganz hervorragend im Reise- und Überlandverkehr für Anpassungsbremsungen sowie im städtischen Stop- and Go-Verkehr.

Wirtschaftliches Fahren und wachsendes Umweltbewusstsein gewinnen auch im Bussektor immer mehr an Bedeutung und verlangen von allen Produkten höchste Qualität und Zuverlässigkeit. Funktion und Aufbau: Die Technologie der Voith Retarder beruhen auf dem hydrodynamischen Prinzip. Zwei Schaufelräder Rotor und Stator stehen einander gegenüber. Zwischen ihren Kammern befindet sich Öl. Der Rotor ist mit der Gelenkwelle des Fahrzeugs verbunden und der Stator feststehen mit dem Gehäuse des Retarders. Der über die Gelenkwelle angetriebene Rotor beschleunigt Öl, das im Stator verzögert wird. Dadurch wird auch der Rotor verzögert und somit das Fahrzeug abgebremst. Die dabei anfallende Bremswärme wird über das Fahrzeugkühlsystem abgeführt. Betätigung des Retarders: Der Retarder wird über einen Retarderstufenschalter oder über das Bremspedal elektronisch angesteuert. Die Retarderelektronik ist CAN-busfähig und kommuniziert mit dem Fahrzeugmanagement. Es gibt auch Nutzfahrzeuge, die über ein sogenanntes Retarderblending verfügen, d. h. der Retarder ist in das Bremsmanagement des Fahrzeugs komplett integriert, so dass über Fahrzeugführungsrechner die ideale Bremsleistung für das Fahrzeug ermittelt werden kann. Das kann die Bremskraft des Retarders, die Motorbremse, oder andere fahrzeugspezifische Bremssysteme sowie die herkömmliche Betriebsbremsanlage sein. Voith Turbo, der Spezialist für hydrodynamische Antriebs-, Kupplungs- und Bremssysteme für den Einsatz auf der Straße, der Schiene, in der Industrie und für Schiffsantriebe, ist ein Konzernbereich der Voith AG. Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Papier, Energie, Mobilität und Service. Gegründet am 1. Januar 1867 ist Voith heute mit 40 000 Mitarbeitern, 4,9 Mrd. € Umsatz und weltweit über 290 Standorten eines der größten Familien-unternehmen Europas. Voith ist offizieller Partner der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“.

Datum

19. Oktober 2009
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