Zoom

Fahrzeuge: Vernetztes Fahrwerk

Adaptives Fahrwerk FlexRide basiert auf CDC von ZF Sachs.

Intelligente Dämpfer reagieren in Millisekunden auf aktuelle Fahrsituation Mehr Sicherheit im Grenzbereich durch Vernetzung mit Servolectric von ZF Lenksysteme Astra-Fahrer kommen mit der neuen Generation in den Genuss eines High-Tech-Fahrwerks: Die elektronische Dämpfung CDC (Continuous Damping Control) von ZF Sachs steigert nicht nur Komfort, Fahrdynamik und Sicherheit. Das intelligente System ist in der Option „FlexRide“ zudem mit elektronischen Fahrhilfen und dem Getriebe sowie mit der sparsamen Elektrolenkung Servolectric von ZF Lenksysteme vernetzt. Mit dem neuen Opel Astra ist "FlexRide" - bislang exklusives Ausstattungsmerkmal für das Mittelklassemodell Insignia - erstmals in der Kompaktklasse erhältlich. Technische Grundlage der intelligenten Fahrwerkregelung ist CDC von ZF Sachs, dessen Ingenieure in enger Kooperation mit Opel das System in den neuen Astra integrierten. Damit setzt der Automobilhersteller aus Rüsselsheim eine Erfolgsgeschichte fort: Bereits die vorherige Astra-Generation war das erste Kompaktfahrzeug mit elektronischer Dämpferregelung. In jeder Fahrsituation optimal gedämpft Das intelligente CDC-System besteht aus speziellen Dämpfern sowie einer Steuerelektronik, die die aktuelle Fahrsituation erkennt: Mittels Sensoren werden Daten zu Fahrbahnzustand, Fahrzeuggeschwindigkeit und Fahreraktionen ermittelt, die an die elektronische Steuerung weitergegeben werden. Daraus berechnet die Elektronik alle fünf Millisekunden die für die jeweilige Fahrsituation erforderliche Dämpfkraft. Ein Proportionalventil im Dämpfer stellt diese Dämpfung individuell an jedem Rad ein. Die Regelung kann dabei nach der so genannten „Advanced Skyhook“-Strategie („Himmelshaken“) erfolgen. Sie hat zum Ziel, den Fahrzeugaufbau unabhängig von Fahr- und Straßenzustand möglichst stabil zu halten, so als wäre das Fahrzeug an einer parallel zum Himmel verlaufenden Schiene aufgehängt. Sparsam und systemfähig: Die Elektrolenkung Servolectric von ZF-Lenksysteme. Die Lenkung stellt Informationen für weitere Sicherheits- und Fahrassistenzsysteme zur Verfügung. Individuelle Dämpfkraft - je nach Fahrstil Im neuen Astra hat der Fahrer mit FlexRide zusätzlich die Möglichkeit, das elektronische Dämpfersystem auf den individuellen Fahrstil abzustimmen. Mittels Knopfdruck kann er zwei Modi mit unterschiedlichen Dämpferkennlinien auswählen: Im komfortablen Tour-Modus reagieren die Dämpfer weicher, im knackigen Sport-Modus schaltet CDC in Millisekunden auf eine straffere Auslegung um. Vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten Da ein sportliches oder komfortables Fahrgefühl jedoch nicht allein durch die jeweilige Fahrwerkseinstellung entsteht, ist CDC mit den anderen benötigten Komponenten wie Fahrstabilitätsprogrammen, Lenkung, Gaspedalkalibrierung und Getriebe vernetzt. Möglich wird dies durch das elektronische Steuergerät des Dämpfersystems: Es sammelt die Daten, die CDC-Sensoren zu der aktuellen Fahrsituation ermittelt, und verwendet sie nicht nur für die Dämpfereinstellung sondern stellt sie zusätzlich für die anderen Systeme bereit. Gleichzeitig verarbeitet das Steuergerät Informationen, die ihm von den anderen Komponenten und Systemen im Netzwerk übermittelt werden. Zum Beispiel von der Elektrolenkung Servolectric von ZF Lenksysteme, einem Gemeinschaftsunternehmen der Robert Bosch GmbH und der ZF Friedrichshafen AG. Im FlexRide-Fahrwerk ist CDC voll strategiefähig mit der intelligenten Lenkung vernetzt. Strategiefähige Vernetzung für mehr Sicherheit Herzstück der intelligenten Lenkung ist die präzise elektronische Steuerung. Sie verarbeitet und speichert permanent sämtliche relevanten Daten wie Informationen zum Fahrzeug, Motorstatus, Fahr- und Lenkgeschwindigkeit. Über CAN-Bus ist sie problemlos mit den adaptiven CDC-Dämpfern vernetzbar. Dadurch wird ein kontinuierlicher Datenaustausch möglich, der nicht nur für die optimale Lenkkraft und dadurch ein komfortables Fahrgefühl sorgt, sondern gleichzeitig für deutlich mehr Sicherheit: Das perfekt aufeinander abgestimmte Zusammenspiel von Lenkung und Dämpfung ermöglicht ein wesentlich besseres Handling in plötzlich auftretenden Gefahrensituationen. Nicht nur schlau sondern auch sparsam: die Servolectric Neben ihren Vernetzungsmöglichkeiten hat die Servolectric noch weitere Vorteile. Im Gegensatz zu konventionellen hydraulischen Servolenkungen benötigt sie nämlich nur Energie, wenn tatsächlich gelenkt wird. Ein Elektromotor ersetzt das herkömmliche hydraulische System, wodurch kein permanenter Öldruck mehr nötig ist. Dieses Power-on-Demand-Prinzip verbraucht weniger Energie: Mit der Lenkung lässt sich im Vergleich zu hydraulischen Lenkungen rund 0,4 Liter Kraftstoff im NEFZ-Fahrzyklus (Neuer Europäischer Fahrzyklus) und bis zu 0,8 Liter auf 100 Kilometer im Stadtverkehr sparen. Nutzung der gesamten Lenkungstechnik vom Systempartner Mit dem Einbau einer Lenksäule und Lenkzwischenwelle nutzt Opel die Systemkompetenz von ZF Lenksysteme und bezieht das komplette „wheel-to-wheel“ Lenksystem mit den aufeinander abgestimmten Einzelkomponenten aus einer Hand. CDC-Dämpfer (Continuous Damping Control) von ZF Sachs. Sensoren liefern der elektronischen Steuerung Informationen, nach denen diese in den Dämpfern alle fünf Millisekunden die optimale Dämpfkraft einstellt.

Datum

25. September 2009
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Tests +++
+++ News +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.