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Fahrzeuge: Veritas RS III

60 Jahre nach der Jungfernfahrt meldet sich der Supersportwagen zurück

Grafschaft-Gelsdorf. - Exakt 60 Jahre nach seiner Jungfernfahrt meldet sich der deutsche Supersportwagen Veritas RS III zurück - und das mit der ganzen Wucht von 480 PS (353 kW) des V8-Motors und gewaltigen 600 PS (441 kW) in der V10-Version. In ganz neuem Gewand und ausgestattet mit modernster Technik ist die Rennsport-Legende vom Nürburgring damit im 21. Jahrhundert angekommen. Der Veritas RS III ist die moderne Straßenversion des ersten deutschen Formel 1 Rennwagens. Als Teilnehmer des exklusiven „F1 MC 2008“, einer von Tim Heidfeld, dem Bruder des F1-Piloten Nick Heidfeld veranstalteten gemeinsamen Fahrt ausgewählter Supersportwagen verschiedener Fabrikate von Lugano nach Monte Carlo, sorgte der V8-Prototyp bereits für erhebliches Aufsehen und wurde auf dem Place du Casino vor dem weltberühmten Café de Paris von einer dichten Menschenmenge umlagert. Seinen nächsten großen Auftritt hat der superflache Bolide kommenden Samstag, 21. Juni 2008, beim 12-Stunden-Rennen auf der belgischen Rennstrecke Spa-Francorchamps. Dort wird er unmittelbar vor dem Start des BTCS-Hauptrennens auf dem ehrwürdigen Circuit in den Ardennen einige Ehrenrunden drehen - außer Konkurrenz, aber als ernstgemeinter Hinweis darauf, dass mit ihm in der Rennsaison 2009 wieder zu rechnen ist. Während des Rennens kann das Fahrzeug dann im VIP-Bereich besichtigt werden. Auf Europas Rennstrecken zu Hause: Nürburgring, Monte Carlo, Spa In der frühen Nachkriegszeit, ab 1948, avancierte der Veritas bereits mit seinem ersten Sieg - im allerersten Rennen vor 300.000 Zuschauern - sofort zum Maßstab im Sport- und Rennwagenbereich. Ohne elektronische Fahrhilfen erringen die Fahrer damals 13 deutsche Meisterschaften sowie 29 erste Plätze und machen den Veritas zum erfolgreichsten deutschen Rennwagen seiner Zeit. Seinen Erfolg krönt der Einstieg in die Königsklasse: 1951 ist Veritas der erste deutsche Rennwagen in der Formel 1. Und jetzt kehrt der Veritas RS III genauso ungezähmt zurück: Ohne dynamische Stabilitätskontrolle, mit 347 km/h in der Spitze - ohne ABS. In nur 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h - ohne Bremskraftverstärker. Die unverfälschte Straßenlage sorgt für das „true race feeling“ - auf der Rennstrecke ebenso wie bei der Überlandfahrt - und fordert in jedem Fall den ganzen Fahrer. Der 5,0-Liter-Motor von BMW mit sequentiellem Schaltgetriebe macht den V10 zu einem Supersportwagen, dessen Konstrukteure keine Kompromisse kennen. Denn das genau ist schließlich die Philosophie der Vermot AG, die als echte Sportwagen-Manufaktur Autoträume wahr werden lässt.

Datum

22. Juni 2008
5 4 3 2 1 0 5 0
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