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Fahrzeuge: VDIK: Lkw-Maut für Straßen verwenden

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) fordert in einem Positionspapier die neue Bundesregierung dazu auf, die Straßen- und Verkehrsinfrastruktur zu stärken, um damit der besonderen Bedeutung der Straße für die Verkehrsbewältigung und den Prognosen zum steigenden Güterverkehrsaufkommen Rechnung zu tragen. Zu diesem Zweck sollten in Zukunft das Aufkommen aus der Lkw-Maut an den Straßenverkehr zweckgebunden und besonders belastete Fernstraßen bedarfsgerecht ausgebaut werden. Des Weiteren sollen die Investitionen von Bund, Land und Kommunen in die Straße verstärkt und verstetigt werden. Darüber hinaus schlägt der Verband die Zulassung neuer Nutzfahrzeugkonzepte - etwa des Eco-Liners - zur Erhöhung des Transportvolumens vor. Auch an die Fernfahrer denkt der VDIK und fordert eine ausreichende Zahl an Rastanlagen für Lkw. Um den Autobahnbau voran zu bringen, fordert der VDIK den Ausbau privater Infrastrukturinvestitionen und privater Betreibermodelle bei ausgewählten Infrastrukturprojekten. Eine Erhöhung der Lkw-Maut oder ihre Ausdehnung auf Lkw unter 12 Tonnen kommt für die Herstellervereinigung hingegen nicht infrage. Der VDIK erwartet von der Bundesregierung zudem eine sachgerechte Diskussion um die Anlastung sogenannter externer Kosten. Dazu gehöre zum Beispiel auch, dass falsche Parameter wie Staukosten nicht berücksichtigt werden. Eine Quersubventionierung der Verkehrsträger, so die internationalen Hersteller, müsse künftig vermieden werden.

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Datum

30. September 2009
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