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Fahrzeuge: Umweltzone

Auch die Stadt Leipzig führt eine Umweltzone ein.

Vom 1. Januar 2011 an dürfen innerhalb des Autobahnringes (A 14/A 38) nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette fahren - so die Aussage des Leipziger Umweltbürgermeisters Heiko Rosenthal am 23.6.2009. Laut dpa könnten 2011 dann etwa sechs Prozent der Autos und 44 Prozent der Lastkraftwagen von einem Einfahrtverbot betroffen sein. Es sei aber davon auszugehen, dass etliche Fahrzeuge nachgerüstet werden könnten. Gesetzlich geregelte Ausnahmen von den Verkehrsverboten der Umweltzone gibt es beispielsweise für Krankenwagen, Polizei, Feuerwehr sowie Arbeitsmaschinen. Die Umweltzone ist Teil des aktualisierten Luftreinhalteplanes der Stadt und betrifft fast das gesamte Stadtgebiet. „Seit Inkrafttreten des Luftreinhalteplanes 2005 hat sich die Luft in Leipzig deutlich verbessert“, resümiert Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. Dennoch waren die vom Freistaat Sachsen vorgeschlagenen und die von der Stadt Leipzig favorisierten Maßnahmen zur Verbesserung der Luftgüte insgesamt nicht ausreichend, um die gesetzlichen Grenzwerte, insbesondere zum Feinstaub, in der geforderten Art und Weise einzuhalten. So lag etwa die Feinstaubbelastung in Leipzig an mehr als den zulässigen 35 Tagen im Jahr über den ausgewiesenen Grenzwerten. Insgesamt umfasst der neue Luftreinhalteplan knapp 40 Maßnahmen, durch welche die Schadstoffbelastung in der Luft vermindert werden soll. Weitere Maßnahmen sind beispielsweise die Ergänzung der Fahrzeugflotte der Leipziger Verkehrsbetriebe durch die Anschaffung von Hybridbussen, die Aufforstung von innerstädtischen Brachflächen sowie die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit im Hinblick auf die Schadstoffbelastung.

Datum

25. Juni 2009
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