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Fahrzeuge: Stabiles Geschäft

Voith mit stabilem Geschäft im ersten Halbjahr.

Das Familienunternehmen Voith zieht eine verhalten positive Halbjahresbilanz (Geschäftsjahr: 1. Oktober 2008 bis 30. September 2009): Das über Jahrzehnte gewachsene Konzernportfolio, das sowohl früh- als auch spätzyklische Märkte bedient, war im Berichtszeitraum nur punktuell von den Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise betroffen. Das Familienunternehmen Voith zieht eine verhalten positive Halbjahresbilanz (Geschäftsjahr: 1. Oktober 2008 bis 30. September 2009): Das über Jahrzehnte gewachsene Konzernportfolio, das sowohl früh- als auch spätzyklische Märkte bedient, war im Berichtszeitraum nur punktuell von den Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise betroffen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Auftragseingang mit 7,1 Prozent noch einmal leicht auf 3,1 Mrd. Euro. Der Anstieg resultiert zum Teil aus Erstkonsolidierungseffekten durch Akquisitionen. Neuaufträge tragen mit 3,8 Prozent zum Wachstum bei. Der Umsatz beläuft sich auf 2,5 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 17,5 Prozent und reflektiert neben den genannten Konsolidierungseffekten vor allem die hohen Auftragsvolumina der Vorjahre, die erst im Berichtszeitraum umsatzwirksam wurden. Das Ergebnis spiegelt diese Vorgaben ebenfalls wider: Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres ein Jahresüberschuss in Höhe von 39 Mio. Euro (Vorjahr: 47 Mio. Euro) erzielt werden. "Mit dem Verlauf des ersten Halbjahres sind wir zufrieden" sagt Voith Vorstandschef Dr. Hubert Lienhard. "Die Zahlen dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Voith direkt von der Krise in zwei wesentlichen Märkten betroffen ist. Und einigen Märkten, die wir bedienen, steht der Abschwung erst noch bevor." "Wir haben in den vergangen Monaten deshalb schnell und entschieden konzernweit Maßnahmen eingeleitet, die auch mittelfristig ein stabiles Ergebnis gewährleisten sollen. Gute Auftragsbestände aus den Vorjahren und positive Impulse aus den Konzernbereichen, in denen das Geschäft derzeit noch gut läuft, geben uns unternehmerischen Spielraum und Zeit, um auch in der Krise handlungsfähig zu bleiben." kommentiert Lienhard. Mobilität von Menschen und Gütern ist im Alltag unverzichtbar. Technologien von Voith Turbo wie das EcoPack, der WinDrive, Hybridantriebe, Wasserretarder und Motorenkomponenten sorgen für eine saubere Umwelt - in der Industrie, auf der Straße, Schiene und auf dem Wasser. Eine Prognose für den Verlauf des Gesamtjahres gibt Voith nicht: "Nach wie vor kann niemand absehen, wie lange die Rezession noch andauern wird. Viele Einflussfaktoren auf unser Ergebnis liegen nicht in unserer Hand. Ich sehe Voith jedoch auf sicherem Weg, die Krise zu meistern und gestärkt aus dieser schwierigen Zeit heraus zu kommen", so Lienhard weiter. Mit am stärksten wirkt sich die weltweite Wirtschaftskrise derzeit auf die Märkte Papier und Automobil- und Nutzfahrzeuge aus. Für Voith hat das wie erwartet vor allem Einfluss auf das Neuanlagengeschäft im Konzernbereich Voith Paper sowie Teilbereiche von Voith Industrial Services und Voith Turbo, die hier aktiv sind. Das Geschäft in diesen Bereichen verläuft deutlich rückläufig und mit kurzfristiger Erholung ist nicht zu rechnen. Kompensiert werden diese negativen Effekte überwiegend durch die unverändert positive Entwicklung im Konzernbereich Voith Hydro. Hier treibt die ungebrochen starke Nachfrage für erneuerbare Energien das Geschäft mit Wasserkraftanlagen. Auch die Marktbereiche Industrie und Schiene von Voith Turbo verzeichnen noch gute Geschäfte, denn Investitionen in Infrastrukturprojekte oder die Rohstoffgewinnung sind in der Regel langfristig finanziert oder profitieren von staatlichen Konjunkturfördermaßnahmen.

Datum

3. September 2009
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