Solaris trotzt weltweiter WirtschaftskriseBR Zoom

Fahrzeuge: Solaris trotzt der Wirtschaftskrise

Der polnische Bushersteller Solaris feiert derzeit eine um 47 Prozent zugenommene Auslieferungsrate von Neufahrzeugen. 2008 verließen 1.038 neue Busse die Hallen der polnischen Firma. Dabei handelt es sich bei mehr als der Hälfte um Gelenkbusse. Firmengründer Krzysztof Olszewski kann sich außerdem über einen unangefochtenen ersten Platz der Zulassungsstatistiken für Stadtlinienbusse in Polen freuen. Mit 40 Prozent Abstand zu anderen Herstellern steht das Unternehmen nach eigenen Angaben an der Spitze der Zulassungen. Deutschland war erneut der größte Importeur von Stadtbussen der Marke Solaris.
Insgesamt wurden 185 neue Busse der Kategorie Urbino zugelassen, was 9 Prozent aller Buszulassungen in Deutschland entspricht. 2008 konnten nur die Vereinigten Arabischen Emirate den führenden Kunden Deutschland mit 225 neuen Niederflurbussen übertreffen. Derzeit ist das Unternehmen mit der Auslieferung des größten Exportauftrages beschäftigt: Die griechische Hauptstadt Athen hat vergangenes Jahr 320 Solaris-Busse in Auftrag gegeben. Der Umsatz hat sich nach Angaben der Polen zudem um 48 Prozent gesteigert und erreichte umgerechnet 300 Millionen Euro. Solaris beschäftigt derzeit über 1.500 Mitarbeiter, von denen vergangenes Jahr 200 neu eingestellt wurden. Für die Zukunft planen die Polen die Markteinführung von Überlandbussen sowie von Bussen mit seriellem Hybridantrieb. Außerdem sollen 2009 erstmals auch Straßenbahnen der polnischen Firma zum Einsatz kommen. Zudem werde weiterhin an der Entwicklung von Bussen mit rein elektrischem Antrieb gearbeitet.

Datum

25. Februar 2009
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