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Fahrzeuge: Skandal an der Rampe

Der Skandal an der Rampe kommt ins Fernsehen – das ZDF berichtet

Eigentlich gibt es bereits seit 40 Jahren Sozialvorschriften zum Schutz der Lkw-Fahrer in Europa. Doch bislang ist es noch nicht allen Transportunternehmen gelungen, die Arbeit so zu organisieren, dass die Fahrer sich tatsächlich an die Vorschriften halten konnten. Für die meisten Fahrer war der stundenreiche Job auf dem Vierzigtonner bislang eine gute Möglichkeit, gutes Geld zu verdienen. Doch für einige schwarzen Schafe war dabei das vorsätzliche Austricksen der Polizei mit gefälschten Tachoscheiben meist Usus. Das sollte vorbei sein, als die EU vor drei Jahren die Lenk- und Ruhezeitenverordnung verschärfte und sich durch den digitalen Tacho nun auch Verstöße gegen die erlaubten Arbeitszeiten von durchschnittlich 48 Stunden pro Woche genau nachweisen lassen. Hohe Strafen für die Fahrer, die Disponenten und die Firmenleitung zwingen die Unternehmen jetzt dazu, die Touren besser zu planen. Lange Wartezeiten an den Rampen des Einzelhandels machen diese Planung jedoch wieder zunichte. Deshalb nötigen nicht wenige Arbeitgeber ihre Fahrer, den Tacho beim Warten und Abladen auf Pause zu stellen. Denn die überwiegend kleinen Frachtführer stehen unter dem massiven Druck großer Logistikkonzerne und auch nur wenige Fahrer wehren sich konsequent. Denn wer den Betrug nicht mitmacht, wird gnadenlos gefeuert. So wie Gerhard Wikart der seinen Job verlor, weil er sich an die Lenk- und Ruhezeitenverordnung hielt (Ausgabe 06/2009 des FERNFAHRER). Die Sendung Frontal 21 im ZDF machte aus der Thematik rund um das heiße Eisen „Sozialvorschriften für Lkw-Fahrer“ jetzt einen TV-Beitrag. Voraussichtlicher Sendetermin: Dienstag, 16. Juni um 21.00 Uhr.

Datum

28. Mai 2009
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