Schwertransport schaltet Minsk den Strom ab Zoom

Fahrzeuge: Schwertransport: Minsk ohne Strom

CIS-Cargo hat im Auftrag von Stute Verkehr zwei Gasturbinen von Siemens Schweden über Klaipeda in Litauen nach Minsk in Weißrussland transportiert. Für den Schwertransport wurden laut CIS-Cargo Straßen gesperrt, Schilder und Leitplanken vorübergehend demontiert und ganzen Städten während des Transits der Strom abgeschaltet. Im Vorfeld wurde eigens eine Studie angefertigt und die Zustimmung des litauischen Verkehrsministeriums eingeholt. Transportobjekte waren Kraftwerksturbinen mit einem Gesamtgewicht von 162 Tonnen. Die Länge jeder Turbine belief sich auf 20,8 Meter. Breite und Höhe lagen bei 4,6 beziehungsweise 5,4 Metern. Der Transportweg führte die Turbinen zunächst per Schiff nach Klaipeda. Von dort ging es weiter über die Straße nach Litauen. Für den Schwertransport waren nach Angaben des Sassnitzer Transportspezialisten vierachsige Zugfahrzeuge und Auflieger mit je 18 Achsen sowie ein Schiebefahrzeug mit drei Achsen notwendig. Damit kam jeder Transportverband auf eine Gesamtlänge von 47 Metern. Besondere Herausforderung für die Fahrer war eine fünf Kilometer lange Teilstrecke, die die Lkw rückwärts fahrend absolvieren mussten. In Minsk angekommen, wurde laut CIS-Cargo für einen gesamten Tag der öffentliche Nahverkehr der Stadt eingestellt, da die elektrischen Oberleitungen der dort üblichen Trolleybusse der Fracht gefährlich nahe gekommen wären.

Datum

5. Februar 2009
5 4 3 2 1 0 5 0
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