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Transportwelt: Preisverfall bei den Seefrachten

Der konjunkturelle Abschwung der Weltwirtschaft und der gesunkene Ölpreis haben zu einem Preisverfall der Seefrachten in Deutschland geführt. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Nach Angaben des Amts lag der Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt im vierten Quartal 2008 um 16,9 Prozent unter dem Niveau der entsprechenden Vorjahresperiode. Dabei seien die Frachtraten in der einkommenden Linienfahrt (-17,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr etwas stärker gesunken als die in der ausgehenden Linienfahrt (-16,2 Prozent). Der Index der Seefrachtraten wird laut Destatis auf Eurobasis berechnet und zeigt die Preisentwicklung der von den deutschen Unternehmen für Im- und Exporte in Anspruch genommenen Seeverkehrsleistungen nach Fahrtregionen. Der Preisverfall sei zum einen auf die kritische Konjunkturlage zurückzuführen, welche die Nachfrage nach internationalen Seetransporten drossele. Ein anderer Grund liege im gesunkenen Ölpreis, der zu niedrigeren Kraftstoffzuschlägen, den so genannten Bunkerölzuschlägen, führt. Gedämpft wurde der Preisverfall durch den Wechselkurs des Dollars gegenüber dem Euro. Dieser lag im vierten Quartal um 10,1 Prozent über dem Niveau der Vorjahresperiode. Da laut Statistischem Bundesamt 75 Prozent der Frachtraten in US-Dollar gemeldet werden, wurde so ein stärkerer Preisverfall vermieden. Ohne den Wechselkureffekt wären die Frachtraten gar um 23,3 Prozent gesunken.

Datum

5. Februar 2009
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