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Fahrzeuge: Neues Entwicklungszentrum

ZF eröffnet neues Verwaltungsgebäude und Entwicklungszentrum in Shanghai/China.

Automobilzulieferkonzern investiert rund 20 Millionen Euro Neuer Gebäudekomplex in Shanghais Songjiang-Distrikt beherbergt derzeit gut 250 ZF-Mitarbeiter ZF-Chef Härter: „Entwicklung in China für China bringt nötige Flexibilität und genau zum Markt passende Produkte“ Shanghai. ZF trägt der wachsenden Bedeutung der Region Asien-Pazifik Rechnung: Der Konzern hat in Shanghai/China ein neues Verwaltungsgebäude und Entwicklungszentrum eröffnet. In den Gebäudekomplex, in dem zunächst gut 250 und bis in fünf Jahren etwa 500 ZF-Mitarbeiter tätig sind, hat der Automobilzulieferer rund 20 Millionen Euro investiert. „Die mit einer ungeheuren Dynamik wachsenden Märkte Chinas haben uns dazu veranlasst, in Shanghai außer der Verwaltung für die gesamte Region Asien-Pazifik auch ein Entwicklungszentrum zu errichten“, sagte der ZF-Vorstandsvorsitzende Hans-Georg Härter zur Eröffnung des neuen Gebäudekomplexes. „Damit sind wir in der Lage, im Zentrum der boomenden Automobilwirtschaft mit speziell für den chinesischen Markt entwickelten Produkten die Kundenwünsche der Hersteller in China sehr präzise zu erfüllen“, erklärt Härter den so genannten „Design-to-Market“-Ansatz. Im Blick hat ZF dabei sowohl langjährige, in jüngster Zeit verstärkt in China produzierende Kunden, als auch neue, vor allem asiatische Fahrzeughersteller. Härter: „Durch die Entwicklung in China für China gewinnen wir die nötige Flexibilität sowohl auf der Kostenseite als auch bei der Geschwindigkeit, mit der wir maßgeschneiderte Produkte zur Serienreife bringen.“ Zeremonie mit Feuerwerk: Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Härter (links) und Distriktbürgermeister Sun Jian Ping bei der offiziellen Eröffnungsfeier des neuen ZF-Entwicklungszentrums und Verwaltungsgebäudes in Shanghai. „Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Lokalisierung, die wiederum eine kontinuierliche Lieferantenentwicklung voraussetzt“, sagt Dr. Guohong Ye, Präsident von ZF China. „Für die hier in China verkauften Getriebe werden die Komponenten weitgehend vor Ort hergestellt. So hat unser manuelles Nutzfahrzeuggetriebe Ecosplit schon einen Lokalisierungsgrad von rund 90 Prozent.“ Doch nicht nur die Komponenten für die ZF-Produkte, sondern auch deren Entwicklung sind immer öfter „made in China“. Diese Lokalisierung des Engineerings - auch „Localizeering“ genannt - erhält nun einen Schub durch das neue Entwicklungszentrum in Shanghai. Der neue ZF-Gebäudekomplex in Shanghai beinhaltet die Holding ZF (China) Investment, die auf etwa 6.000 Quadratmetern in einem 4-geschossigen Bürogebäude mit modernen Großraum- und Einzelbüros sowie Besprechungs- und sonstigen Räumen untergebracht ist. Rund 200 Mitarbeiter arbeiten in der Holding. Das Entwicklungszentrum mit modernsten Einrichtungen für Entwicklungs- und Designarbeiten sowie Material-, Komponenten- und Produkttests umfasst rund 4.000 Quadratmeter Fläche. Hier sind aktuell 70 Mitarbeiter tätig, bis zum Jahresende sollen es rund 100 sein. Für den gesamten Gebäudekomplex, der eine Erweiterungsmöglichkeit um 20.000 Quadratmeter bietet, hat ZF samt Einrichtungen rund 20 Millionen Euro investiert. Dass die Produkte von ZF im chinesischen Markt insgesamt gut nachgefragt sind, steht für ZF-Chef Hans-Georg Härter außer Frage: „Zur aktuellen Weltausstellung Expo Shanghai beispielsweise werden die Besuchermassen unter anderem mit 800 neuen Bussen mit ZF-Getrieben transportiert - und für den Besuchertransport auf dem riesigen Expo-Gelände selbst sind Busse mit ZF-Achssystemen im Einsatz.“ Auch die Entwicklung von ZF-Produkten in China trägt bereits Früchte: So entwickelt ZF zum Beispiel gemeinsam mit Foton, einem führenden chinesischen Nutzfahrzeughersteller, für die Marke Aumark leichte Lkw-Getriebe, die am ZF-Standort Hangzhou gefertigt werden. Das neue Verwaltungs- und Entwicklungszentrum von ZF in Shanghai entstand in rund einjähriger Bauzeit.

Datum

23. Juni 2010
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