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Fahrzeuge: Neues Entwicklungs- und Versuchszentrum

Entwicklungs- und Versuchszentrum für Lkw im Mercedes-Benz Werk Wörth eröffnet Investitionen in Höhe von insgesamt 80 Mio. Euro Drei Jahre vom Projektstart bis zur Fertigstellung Neues Kapitel in der Erprobungsmethodik für Mercedes-Benz Lkw

Stuttgart/ Wörth am Rhein, 18. Juni 2008 Heute haben Andreas Renschler, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Daimler Trucks, Dr. Jörg Zürn, Leiter Produktentwicklung Mercedes-Benz Lkw, und der Leiter des Mercedes-Benz Werks Wörth, Martin Daum, im Beisein vom rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck und des Bürgermeisters der Stadt Wörth, Harald Seiter, das Entwicklungs- und Versuchszentrum (EVZ) eröffnet. Nachdem der erste Bauabschnitt im Frühjahr 2007 in Betrieb genommen wurde, ist nun mit dem zweiten Bauabschnitt die in Summe nur dreijährige Planungs- und Bauphase zu Ende gegangen. Insgesamt wurden in die Anlage rund 80 Mio. Euro investiert, davon 35 Mio. Euro in die zweite Baustufe mit Einfahrbahn, Gebäude und Infrastruktur. Luftaufnahme: Das neue Entwicklungs- und Versuchszentrum für Lkw. Andreas Renschler betonte bei der Eröffnung die Bedeutung des EVZ für die Vernetzung von Entwicklung und Produktion: "Bei Daimler Trucks ist Vernetzung das Zauberwort. Das gilt nicht nur für unsere verschiedenen Marken und Produkte, sondern auch für den Verbund aus Entwicklung und Produktion." Das EVZ sei ein hochpräzises Messinstrument, das in direkter Nachbarschaft zur Produktion steht. "Entwicklung und Produktion müssen von Anfang eng zusammen arbeiten. Nur so bekommen unsere Kunden am Ende ein Produkt, das den Stern auch verdient", so Andreas Renschler weiter. Das EVZ besteht aus drei Elementen: Die innere Fläche besteht aus zahlreichen Schlechtwegstrecken mit vierzehn verschiedenen Fahrbahnprofilen. Die äußeren Fahrbahnen, also die Einfahrbahn mit Neigungswinkeln bis zu 49% oder 26°, dienen der Funktionserprobung wie zum Beispiel Bremsentests. Der dritte Teil des EVZ sind Werkstatt- und Bürogebäude. Insgesamt sind rund 300 Mitarbeiter im neuen EVZ beschäftigt. Die Einfahrbahn des EVZ. Auf dem 550.000 Quadratmeter Gelände des EVZ wurden auch umfangreiche ökologische Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt. 152.000 Quadratmeter sind als Wiesen- und Rasenflächen gestaltet, darüber hinaus wurden rund 17.000 Büsche und Bäume gepflanzt. Für die jetzt in Betrieb genommene, ca. 2.000 Meter lange Einfahrbahn wurden 6.000 Kubikmeter Betonbahnen verbaut. Die Gebäude umfassen 1.900 Quadratmeter Büro- und 6.300 Quadratmeter Werkstattfläche. "Zuverlässigkeit ist das Kennzeichen von Mercedes-Benz Lkw. Um diese Qualität sicher zu stellen, wird das Versuchszentrum unsere Entwicklungs- und Erprobungsmethodik auf eine neue Stufe stellen", führte Dr. Jörg Zürn, Leiter für die Produktentwicklung Mercedes-Benz Lkw, aus. Damit Mercedes-Benz Lkw weltweit die hohen Anforderungen der Kunden erfüllen, wurden im EVZ verschiedene Fahrbahnprofile abgebildet: "In einem sehr abstrakten Sinne erleben unsere Testfahrzeuge Südkorea, Afrika und Europa hier in der Pfalz", erläuterte Dr. Jörg Zürn. Im Dreieck Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Elsass gibt es heute ein so genanntes "Commercial Vehicles Cluster". Dahinter stecke die Tatsache, dass die Region zu einem Zentrum der europäischen Nutzfahrzeugindustrie geworden sei. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck sagte dazu bei der Eröffnung: "Wir freuen uns, dass Mercedes-Benz in den Standort investiert hat und so die Zukunft der Region sichert. Mit dem Werk Wörth, dem heute eröffneten Entwicklungs- und Versuchszentrum und dem Commercial Vehicle Cluster weist diese Region eine deutschlandweit einmalige Bündelung von Kompetenzen im Nutzfahrzeugbereich auf."

Datum

20. August 2008
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