Kommentar: Alternative Antriebe sind teurer Spass Zoom

Fahrzeuge: Meinung: Alternative Antriebe sind zu teuer

Hybridantrieb und Elektrofahrzeug - so lautet die Antwort auf die Frage nach einer nachhaltigen Mobilität. Darf man Politikern und Umweltlobbyisten glauben, sind die Hersteller in der Pflicht, derartige Lösungen anzubieten. Viele der Nutzfahrzeugproduzenten haben inzwischen zumindest seriennahe Prototypen im Programm - teils mit emissionsarmen Hybridantrieb, teils als emissionsfreie Elektrofahrzeuge, manche sogar mit beidem.
 
Schöne, neue Transportwelt? Mitnichten! Zu teuer, zu aufwändig, lautet das ernüchternde Fazit. Die größte Herausforderung für die Branche war nicht, eine emissionsarme Technik zu entwickeln. Sie steht nun erst noch davor, wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten für sie zu finden. Angesichts happiger Aufpreise schnürt es den meisten Fuhrparkbetreibern den Geldbeutel zu. Mal ganz davon abgesehen, welche Kosten noch auf Unternehmer zukommen, etwa bei Wartung und Reparatur. Nur große Fuhrparks werden es sich leisten können, Elektrofahrzeuge zu betreiben, allein um das Firmenimage aufzubessern. Branche und Hersteller müssen nun gemeinsam den Ball an die Politik zurückspielen. Andere Länder wie Japan und die USA haben es vorgemacht: Nur mit Fördermitteln ist ein Einzug der Elektromobilität im Transportsegment möglich. Und selbst dann: E-Fahrzeuge werden den Diesel-Lkw auf absehbare Zeit nicht verdrängen. Die Hersteller sollten also weiter in konventionelle Antriebe investieren, damit sie weniger Sprit verbrauchen und damit auch weniger CO2 und Schadstoffe in die Luft blasen. Davon profitieren Umwelt und Transportunternehmer.

Datum

21. Dezember 2009
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