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Fahrzeuge: Kooperationsvertrag

Vertreter von Continental und der Präsident der Leibniz Universität in Hannover, Prof. Erich Barke, haben heute eine Rahmenvereinbarung über gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte unterschrieben.

Christian Kötz, Leiter Forschung & Entwicklung Division Pkw-Reifen (links), und Prof. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.   Die Kooperationsprojekte zwischen dem Reifenhersteller und der Universität werden in Zukunft gemeinsam gesteuert und initiiert. Continental und Leibniz Universität arbeiten derzeit an sieben Forschungsvorhaben eng zusammen. Die Kooperation bringt der Leibniz Universität Drittmittel in Höhe von 300.000 Euro ein. Mit der Unterzeichnung des neuen Rahmenvertrages geht die gemeinsame Projekt- und Forschungsarbeit in eine weitere Runde: Zur Steuerung der Aktivitäten wird ein gemeinsames Gremium gegründet, das von beiden Seiten hochrangig besetzt ist. Für Continental ergibt sich so die Möglichkeit, schneller neue Kooperationspartner in der Leibniz Universität zu finden, die Forscher können so schneller neue Projekte vorschlagen und weitere Institute in Forschungsvorhaben einbeziehen. Des Weiteren werden in der Rahmenvereinbarung die Bedingungen für neue Projekte festgelegt, so dass diese nicht mehr wie bislang für jedes Projekt gesondert ausgehandelt werden müssen. „Mit der Rahmenvereinbarung würdigt Continental die hervorragenden Leistungen, die unsere Forscher in den vergangenen Jahren in den gemeinsamen Projekten gezeigt haben “, freut sich Universitäts-Präsident Prof. Erich Barke, „Wir haben hier die ideale Plattform, um schnell und unkompliziert neue Projekte auf den Weg zu bringen, wodurch sich die Intensität der Kooperation in Zukunft spürbar erhöhen wird.“ Christian Kötz, Leiter der Forschung und Entwicklung Pkw-Reifen von Continental, sieht für den Reifenhersteller den Vorteil, „dass wir so deutlich flexibler und schneller unsere Kooperationspartner in der Hochschule finden können“. Ein Schwerpunkt der Projekte zwischen den Partnern sind Fragen rund um Reibung und Kraftschluss von Gummi auf unterschiedlichen Untergründen. Dazu gehört Asphalt, Schnee und Eis. Auf einem neu entwickelten Prüfstand im Institut für Dynamik und Schwingungen wollen die Wissenschafter Phänomene bei der Reibung von Gummi auf Eis unter hohen Geschwindigkeiten studieren. Christian Kötz, Leiter Forschung & Entwicklung Division Pkw-Reifen (links), und Prof. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.   Mit der Untersuchung des auf Eis entstehenden Wasserfilms während der Bremsvorgänge von Winterreifen betreten die Wissenschaftler der Leibniz Universität Neuland. Continental verspricht sich von den Ergebnissen neue Ansätze, Winterreifen noch sicherer machen zu können. Auch in der Simulation des Reifen-Fahrbahn-Kontakts ist die Leibniz Universität führend. Mithilfe der von den Wissenschaftlern entwickelten Algorithmen können die Entwickler bei Continental lärmarme Reifen konstruieren. Der Continental-Konzern gehört weltweit zu den führenden Automobilzulieferern. Als Anbieter von Reifen, Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antrieb und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik und technischen Elastomerprodukten trägt das Unternehmen zu mehr Fahrsicherheit und zum Klimaschutz bei. Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten, automobilen Kommunikation. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 150.000 Mitarbeiter an nahezu 200 Standorten in 36 Ländern. Jeder vierte Reifen in Europa wird von Marktführer Continental hergestellt. In der Erstausrüstung fahren sogar mehr als 30 Prozent aller europäischen Neuwagen auf Continental-Reifen aus den Werkshallen. Die Reifen-Divisionen sind ein Offizieller Sponsor der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ in Südafrika. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.ContiSoccerWorld.de. An der Leibniz Universität Hannover sind zurzeit mehr als 21.000 Studierende eingeschrieben. Das Studienangebot breit gefächert: Mehr als 160 grundständige Studien- und Teilstudiengänge werden angeboten - von Natur- und Ingenieurwissenschaften über Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaften bis hin zu Wirtschaftswissenschaften. Seit 1879 ist das Welfenschloss Hauptsitz der Universität. Etwa 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in mehr als 160 Instituten in Hannover. Rund 340 Professorinnen und Professoren sowie zahlreiche Lehrbeauftragte bereiten die Studierenden auf gute Qualifikationen für ihre beruflichen und gesellschaftlichen Perspektiven vor - im Zuge des Bologna-Prozesses hauptsächlich in Bachelor- und Masterstudiengängen. Ganz groß geschrieben wird an der Leibniz Universität Internationalität mit zahlreichen weltweiten Kooperationen. Mehr als 4.000 Studierende und viele Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler kommen aus dem Ausland. Die Leibniz Universität Hannover verfügt über ein hohes wissenschaftliches Potenzial und ist insbesondere in den Ingenieur- und Naturwissenschaften international ausgewiesen. Die Erfolge der Exzellenzcluster QUEST (Quantum Engineering and Space-Time-Research) und REBIRTH (From Regenerative Biology to Reconstrive Therapy) bei der Exzellenzinitiative zeigen, dass an der Leibniz Universität Spitzenforschung betrieben wird. Besonderen Wert misst die Hochschule der interdisziplinären Forschung zu. Nanotechnologie, Mechatronik und Biomedizintechnik sind Beispiele für fächerübergreifende Forschungsschwerpunkte, die auch international sichtbar sind. Zur Stärkung der hochschulinternen Forschung als auch des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Hannover strebt die Leibniz Universität eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie mit Unternehmen der Wirtschaft in der Region an.

Datum

24. Oktober 2008
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