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Fahrzeuge: Kögel: Stationen der Insolvenz

Mai 2008: Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen sinkt. Juni 2008: Der Markt für Nutzfahrzeuge bricht ein. Kögel beendet die Beschäftigung von Zeitarbeitskräften und lässt befristete Verträge auslaufen. Oktober 2008: Geschäftsführung und Belegschaft verständigen sich über ein Kostensenkungspaket mit Sparmaßnahmen im Personal- und Sachkostenbereich. Produktion und Verwaltung gehen in Kurzarbeit, geplante Investitionen werden verschoben. 18. November 2008: Das Wirtschaftsmagazin Impulse und BDO Deutsche Warentreuhand küren Kögel als Turnarounder des Jahres in der Kategorie Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten. 5. Februar 2009: der kaufmännische Geschäftsführer, Dr. Andreas Geiger, steigt laut Unternehmen wie geplant aus, Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Alexander Tietje, übernimmt dessen Aufgaben zusätzlich. 3. März 2009: Kögel teilt mit, dass das Unternehmen der Krise trotze, den Umsatz des Jahres 2008 auf Vorjahresniveau halte und einige Fahrzeuge weniger produziert habe. Zugleich weist Kögel auf einen starken Auftragseinbruch im zweiten Halbjahr 2008 hin.
17. Juli 2009: Günther Weinberger wird Finanzchef, Tietje und Berndmeyer rücken ins zweite Glied zurück. 3. August 2009: Kögel meldet beim Neu-Ulmer Amtsgericht Insolvenz an, betroffen sind 1.150 Mitarbeiter, davon 830 in Burtenbach und Ulm. Arndt Geiwitz von der Neu-Ulmer Kanzlei Schneider, Geiwitz und Partner wird zum Insolvenzverwalter bestellt. Voraussichtlich Oktober 2009: Eröffnung des Insolvenzplanverfahrens. 13. August 2009: Weinberger wird das Unternehmen wieder verlassen, Berndmeyer wird neuer Geschäftsführer und Tietje steht ihm als Berater zur Seite. Namhafte Investoren melden Interesse an. Direkte Wettbewerber von Kögel sind nicht dabei.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

13. August 2009
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