Fahrzeuge: Freigabe für A 6

24-Autohöfe Hauptsponsor des Via Carolina Halbmarathon

Letztes A 6 Teilstück für den Verkehr frei gegeben. Eine Frage der Ehre war es für die 24-Autohöfe, sich als Hauptsponsor beim großen Eröffnungsevent zum A6-Lückenschluss zwischen den Anschlussstellen Amberg-Ost und dem Autobahnkreuz Oberpfälzer Wald zu engagieren. Zumal das Unternehmen, das heuer zum zweiten Mal in Folge zur besten Autohof-Kette Deutschlands gewählt wurde, bereits frühzeitig die verkehrspolitische Bedeutung des Standorts erkannt hat. „Wir haben 1999 mit dem 24-Shell Autohof Wernberg-Köblitz hier den ersten unserer inzwischen sieben Autohöfe eröffnet,“ erklärte Geschäftsführer Josef Rummel. „Damit stand für uns von Anfang an fest, dass wir uns an diesem Event beteiligen.“ So nahmen denn auch Korbinian Schönberger und Eva Scheu, die Sieger des Via-Carolina Opening-Halbmarathons, die noch vor den Brummis und Autos die Strecke sportlich „testen“ durften, aus den Händen des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann ihre Urkunden und aus Josef Rummels Händen ihre Pokale entgegen. Begeistert von der Fertigstellung der A6 zeigte sich auch Reinhard Kastner, Betriebsleiter des 24-Autohofs Wernberg-Köblitz. Gemeinsam mit vielen weiteren Lokalpolitikern hat er sich als Marktgemeinderat in Wernberg für die Fertigstellung der Ost-West-Magistrale stark gemacht hat, kennt er doch die Sorgen und Nöte der Lkw-Fahrer aus seiner täglichen Arbeit nur zu gut. Die A6 ist Teil der Europastraße E40, die Paris über Nürnberg und Pilsen mit Prag verbindet. Tag für Tag rollen hier unzählige Lkw-Reifen über den Asphalt. Das massive Verkehrsaufkommen im Zuge der Grenzöffnung und der EU-Osterweiterung der EU hat den Fertigbau unabdingbar gemacht. „Über kein Teilstück habe ich so viel gehört wie über die A6“ erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel, die mit jeder Menge Politprominenz, darunter der bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee sowie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann am 10. September zum heiß ersehnten Lückenschuss gekommen war. Insbesondere die Tatsache, dass die tschechische Seite die Autobahn schneller vollendet habe als die deutsche, habe, so die Kanzlerin, immer wieder zu erhitzten Diskussionen geführt. Satte 168 Millionen Euro hat der Bau des Teilstücks gekostet. Der tschechische Verkehrsminister Ales Rebicek bedankte sich „im Namen aller tschechischen Kraftfahrer dafür, dass dieser Abschnitt der A 6 fertig gestellt ist“. Die Zeiten großer Umwege und langer Überlandfahrten für die Brummifahrer auf der Ost-West-Achse sind damit passé. Vor allem aber für die Anwohner war der Bauabschluss ein guter Grund zum Feiern. Insgesamt 1700 Läufer starteten beim Halbmarathon. Tausende Besucher drängten sich am Parkplatz Stocker Holz, um die Kanzlerin und ihre Politikerkollegen live zu erleben und feierten schließlich am Festplatz in Wernberg eine riesige Party.

Datum

12. September 2008
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