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Fahrzeuge: Fahrermangel spitzt sich weiter zu

Keine echte Neuigkeit, aber Personen- und Güterverkehrsbetriebe leiden weiterhin massiv unter Fahrermangel.

Mittlerweile ist es soweit, dass vier Fünftel der Unternehmen wegen fehlender Fahrer bereits gezwungen sind, Aufträge abzulehnen. Das geht aus der Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen hervor, die die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart in Auftrag gegeben hat. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, würden allein im Bundesland Baden-Württemberg 2018 bis zu 20000 Fahrer fehlen. Die Gründe, für diese Entwicklung liegen nach der Studie im gestiegenen Bedarf an Fahrern, an der Überalterung der Belegschaft, weniger Führerscheinerwerbsmöglichkeiten bei der Bundeswehr sowie an höheren Ansprüchen an die Qualifikation der Fahrer. Auch das schlechte Image des Berufs sei ein Nachteil. So liege etwa der Anteil der unter 24-jährigen Fahrer bei nur drei Prozent. Ein Drittel der Fahrer sei dagegen älter als 50 Jahre. Laut Umfrage bilden nur sieben Prozent der Unternehmen aus. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, haben IHK und Fachverbände unterschiedliche Initiativen ins Leben gerufen. Dazu gehört etwa die Verleihung von Preisen „Sicher und unfallfrei“ oder der „Tag des Bustourismus“. Für die Studie „Kraftfahrer dringend gesucht – Wege aus der Personalkrise im Personen- und Güterverkehr“ hat das Tübinger Institut insgesamt 140 Betriebe in Baden-Württemberg befragt.

Datum

26. Juni 2008
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