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Fahrzeuge: Erste Auslieferung des stärksten Serien-Lkw der Welt

Der erste Volvo FH16 700 hat die Werkstore passiert. Sein stolzer Besitzer, Tore Aase aus Norwegen, reiste persönlich an, um das erste Exemplar des stärksten Serien-Lkw der Welt in Empfang zu nehmen. An der bergigen Westküste Norwegens kommt die Leistung dieses Fahrzeugs richtig zum Tragen. Der Lkw wird im Westen von Norwegen für den Transport von Ausrüstungen für die Ölindustrie eingesetzt. Die 700 Pferdestärken und das enorme Drehmoment von 3.150 Nm sind dabei äußerst willkommen.

„Wir haben uns für den FH16 700 entschieden, weil wir Lasten von bis zu 50 Tonnen transportieren. Die Straßen sind oft eng, und es gibt kilometerlange Steigungen zwischen 6 und 10 Prozent, so dass man nie genug Leistung haben kann", sagt Tore Aase, Inhaber der Spedition Spesial og Tungtransport AS in Förde, 170 Kilometer nördlich von Bergen an der norwegischen Westküste gelegen. Höhere Durchschnittsgeschwindigkeit Tore Aase verbringt bis zu 200 Tage im Jahr in seinem Lkw, und bei seinen Fahrten entlang der anspruchsvollen Westküste Norwegens werden die Grenzen des Fahrzeugs ausgetestet. Schlüsselübergabe: Kunde Tore Aase übernimmt den ersten Volvo FH16 mit 700 PS von Johan Jinhage,  dem Direktor des Werks in Tuve. „Mit unserem neuen 700er werden wir an langen und steilen Steigungen eine wesentlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeit halten können. I-Shift ist für mich ebenfalls sehr wichtig - der Wegfall von ständigen Schaltvorgängen wird meine Arbeit hinter dem Lenkrad erheblich erleichtern. Denn ich fahre Lkw seit Mitte der Siebziger Jahre, und so langsam bekomme ich Beschwerden in meinem Ellbogen." Auf die Frage, wie seine Kollegen reagieren werden, wenn er als erster Kunde den stärksten Serien-Lkw der Welt fährt, antwortet Tore Aase mit einem wissenden Lächeln: „Also, ich werde schon im Mittelpunkt stehen, und dieser Lkw wird sicherlich eine Menge Aufmerksamkeit erregen!" Tore Aase ist ein treuer Volvo Kunde, der in den letzten 18 Jahren Lkw derselben Marke gefahren hat. „Ich habe Fahrzeuge anderer Hersteller ausprobiert, aber ich bleibe bei Volvo. Ein wichtiger Grund dafür ist der, dass ich von meinem lokalen Händler einen hervorragenden Service bekomme." Einzigartige Leistung und Wirtschaftlichkeit Der Volvo FH16 mit 700 PS ist der stärkste Serien-Lkw der Welt. Er wurde für die anspruchsvollsten Transportaufgaben gebaut. Trotz seiner 700 PS gibt es keine Steigerung bei den Emissionen oder dem Kraftstoffverbrauch. Im Gegenteil, die Stickoxidemissionen sind im Vergleich zum Vorgängermodell sogar um 40 Prozent gesunken. Der neue Truck erfüllt damit die kommende Abgasnorm Euro 5. „Der FH16 700 ist auf dem Weltmarkt für Lkw eine Klasse für sich. Er bietet eine einzigartige Kombination von Leistung und Wirtschaftlichkeit. "Wir haben unter den Kunden mit besonders anspruchsvollen Transportaufgaben bereits ein beträchtliches Interesse an dem neuen Modell festgestellt", sagt Claes Nilsson, Präsident der Europe Division bei Volvo Trucks. Gebaut im Werk Tuve Der neue Volvo FH16 700 wird im Werk Tuve nahe Göteborg in Schweden gebaut. Dort sind die Hoffnungen groß, dass das neue Modell ein Erfolg wird. „Wir sind wirklich stolz darauf, dass wir die Aufgabe bekommen haben, den stärksten Serien-Lkw der Welt zu bauen und auszuliefern. Das Überreichen des Schlüssels an unseren ersten Kunden ist ein denkwürdiges Ereignis, das uns auf die Zukunft hoffen lässt", so Johann Jinhage, Werksdirektor von Volvo Trucks in Tuve. Motordaten: Typenbezeichnung: D16G700 EU5SCR-M Max. Leistung: 700 PS (515 kW) bei 1.550 - 1.800 U/min Max. Drehzahl: 2.000 U/min Max. Drehmoment: 3.150 Nm bei 1.000-1.550 U/min Hubraum: 16,1 Liter Verdichtungsverhältnis: 17,3 zu 1 Leistung der Abgasbremse: 230 kW bei 2.200 U/min Motorbremsleistung (VEB+): 425 kW bei 2.200 U/min (VEB+ ist auf Wunsch als Sonderausstattung lieferbar) Auf www. volvo.de kann man sich einen Film über die Produktion und die Auslieferung des ersten Fahrzeugs an den Kunden in der Fabrik in Tuve ansehen, ebenso wie Interviews mit diesem Kunden (Tore Aase) and dem Direktor des Werks in Tuve, Johan Jinhage.

Datum

22. Juni 2009
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