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Transportwelt: Daimler und Evonik bauen Batterien

Evonik und Daimler wollen zusammen die Forschung, Entwicklung und Produktion von Batteriezellen und Batteriesystemen am Standort Deutschland vorantreiben. Basis soll dabei die so genannte Lithium-Ionen-Technologie sein. Geschehen soll dies in dem gemeinsamen Unternehmen Li-Tec, an dem Evonik 50,1 Prozent und Daimler 49,9 Prozent der Anteile hält. Gesucht wird allerdings noch ein dritter Gesellschafter, der über Know-how bei der Systemintegration von Elektrik und Elektronik verfügt. Die von dem Joint-Venture produzierten Lithium-Ionen-Batterien werden sowohl im Pkw- als auch im Nutzfahrzeugbereich verbaut. Die verfügbaren Kapazitäten von Li-Tec sind nach Angaben von Daimler zunächst auf den Bedarf des Stuttgarter Automobilbauers ausgerichtet. Darüber hinaus sei aber auch der Verkauf von Zellen und batteriesystemen an Dritte vorgesehen. „Mit uns gibt es den Elektroantrieb für alle - alltagstauglich, sicher bezahlbar“, sagte Evonik-Chef Werner Müller. Die heutigen Li-Tec-Zellen sind aufgrund des technischen Konzeptes mit einem keramischen Separator am besten für Elektrofahrzeuge geeignet. Die im weltweiten Vergleich führende Flachzelle ermögliche eine hohe Energiedichte bei gleichzeitig kompakten Abmessungen und hervorragender Sicherheit. Lithium-Ionen-Zellen der ersten Generation sollen kurzfristig bei Elektroautos von Mercedes-Benz Cars eingesetzt werden.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

15. Dezember 2008
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