Mit dem richtigen Reifenluftdruck lassen sich Geld und CO2-Emission einsparen Zoom

Fahrzeuge: Continental für Drucküberwachung

Der Hannover Reifenhersteller Continental unterstützt die EU-Absicht zur verpflichtenden Ausrüstung von neuen Pkw und Lkw mit Reifendruck-Überwachungssystemen. Falscher Reifendruck verursache nach Ansicht des Unternehmens Kosten von mehr als sieben Milliarden Euro in Europa. Mehr als 75 Prozent aller Lkw in der EU würden einer Studie der EU zufolge mit durchschnittlich zwölf Prozent Minderdruck in den Reifen fahren. Dabei verursachen sie in Europa Mehrkosten von mehr als vier Milliarden Euro pro Jahr. Bei einem Dieselpreis von 1,50 Euro pro Liter würde eine kontinuierliche Reifendrucküberwachung bei schweren Lkw zu einer Kosteneinsparung von rund 1.000 Euro pro Jahr und Fahrzeug führen, rechnet Continental vor. Bei Pkw-Reifen sind es 64 Prozent, die einen zu geringen Luftdruck vorweisen. Conti weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass jeder Pkw-Reifen pro Quartal bis zu 0,2 bar Luftdruck durch Diffusion verliere. Reifenluftdrucksysteme helfen nicht nur Kosten einzusparen. Laut Continental reduzieren die Systeme zudem mehr als zehn Millionen Tonnen CO2 europaweit. Die Experten von Continental empfehlen daher, den verpflichtenden Einbau von Systemen, die bereits eine Druckabweichung von 0,2 bar bei Pkw und 0,4 bar bei Lkw feststellen. Nach Angaben von Continental arbeitet das Unternehmen an der nächsten Generation von Reifeninformationssystemen. Das Intelligent Tire System zum Beispiel bezieht im Pkw seine Daten aus einem direkt mit dem Reifenmaterial verbundenen Sensor.

Datum

16. September 2008
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