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Fahrzeuge: BDO und KfW gehen aufeinander zu

Die KfW-Bankengruppe und der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten. Bei einem Treffen zwischen KfW-Vertriebsdirektor Dr. Stefan Breuer und BDO-Präsident Wolfgang Steinbrück wurde als erste Maßnahme das Einrichten einer Clearingstelle beim BDO verabredet. Sie soll Unternehmern bei Kreditfragen helfen, schneller den richtigen Ansprechpartner innerhalb der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu finden. Steinbrück führte nach Angaben des BDO bei dem Treffen aus, dass offenbar zahlreiche mittelständische Busunternehmen derzeit nur schwer neue Kredite erhalten und dadurch in einen ernsthaften Informationsstau gerieten. KfW-Mann Breuer äußerte Verständnis für die vom BDO vorgetragene Position und verwies zugleich darauf, dass die KfW ein Sonderprogramm aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung für den Mittelstand aufgelegt habe. Danach werden in den kommenden zwei Jahren 40 Milliarden Euro zu Marktzinsen als Investitionen, Liquiditätshilfen und für die Finanzierung von Betriebsmitteln bereitgestellt. Optional bestehe dabei für die Hausbanken die Möglichkeit einer Haftungsfreistellung bei Investitionen von 50 oder 90 Prozent und für Betriebsmittel von 60 Prozent. Damit, so Breuer, werde die Kreditvergabe durch die Banken deutlich erleichtert, was sich auch in den hohen Antragszahlen niederschlage. Die Kredite aus diesem Programm gehen nach Angaben des KfW-Vertriebsdirektors zu über 90 Prozent an kleine und mittlere Unternehmen und seien damit auch für Omnibusunternehmen ein interessantes Finanzierungsinstrument.

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Datum

2. September 2009
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