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Fahrzeuge: BASt nimmt Beruf Fahrer unter die Lupe

Bislang liegen keine detaillierten Informationen zum Stand der Aus- und Weiterbildung des Fahrpersonals vor. In Deutschland genießt die formale Berufskraftfahrerausbildung zudem keinen hohen Stellenwert. Zu diesen Ergebnissen kommt die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Zum einen stellte die BASt dafür Daten zur Struktur der Beschäftigten zusammen und forschte nach, ob Fahrer ausgebildet wurden oder auf Grundlage ihrer Bus- oder Lkw-Fahrerlaubnis den Beruf ergriffen. Zum anderen führte die BASt Interviews zum Stellenwert des Berufs und zu Kenntnissen verschiedener Aus- und Fortbildungsformen durch. Dabei kam heraus, dass mit rund 20 Prozent der Anteil an Fahrern mit staatlich anerkannter Berufskraftfahrerausbildung höher liege als bislang angenommen. Trotzdem lässt sich aus dem Gesamtergebnis der Studie ein geringer Stellenwert der Berufsausbildung ableiten. Die Befragten sahen nach Angaben der BASt kaum Unterschiede zwischen Fahrern mit und ohne Ausbildung. Hinsichtlich dem Punkt Sicherheit ergaben sich für die Studienteilnehmer auch keine Vorteile für ausgebildete Fahrer. Zudem stellte die BASt fest, dass Schüler/innen nur selten über den Beruf Bescheid wussten und auch das Interesse gering sei. Daher geht die Bundesanstalt für die nächsten Jahre von einem Fahrermangel aus. Deshalb müsse nach Ansicht der Bundesanstalt das Berufsbild des Berufskraftfahrers aufgewertet werden. Zudem müssten mehr Transportunternehmen gefunden werden, die im dualen System ausbilden. Zudem sollten nach Ansicht der BASt Schüler besser informiert werden.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

10. Dezember 2008
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