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Fahrzeuge: ADAC Truck-Grand-Prix 2008

23. Internationaler ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring (11. – 13. Juli 2008)

Die Planungen für den 23. Internationalen Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring (11. -13. Juli) laufen bereits auf Hochtouren. Schon jetzt steht fest: Die Veranstaltung wird sich als Höhepunkt der zehn Rennen umfassenden Truck-Europameisterschaft noch einmal selbst toppen. Und dies auf und abseits der Strecke. Immer wenn es Sommer wird in der Eifel, dann frohlocken auch die Fans des Truck-Rennsports und der Country-Musik. Motorsport, Show und Musik zum Anfassen – wo gibt es das sonst schon? Bei den Rennen der pfeilschnellen Trucks geht es in diesem Jahr auf der verkürzten Grand-Prix-Strecke auf dem Ring wieder um begehrte Europameisterschafts-Punkte. Mit dem Rennen am Nürburgring ist hier Halbzeit, eine Entscheidung im Titelrennen wird noch nicht gefallen sein. Spannung ist deshalb angesagt auch weil der ADAC Truck-Grand-Prix für alle Stars der Szene der Saisonhöhepunkt ist. Denn die Eifel verspricht stets zweierlei: Ein volles Haus und eine einmalige Atmosphäre. Titelfavoriten werden ebenso bejubelt wie Lokalmatadoren oder Underdogs. Für die Zuschauer lassen sich die Rennen nun auch in der Kategorie Gold noch besser verfolgen. Wegen des Baus der Erlebnisregion Nürburgring wurden die Tribünen T3 und T3a an der Start- und Zielgeraden abgerissen. An exponierter Stelle entsteht nun die Tribüne T11. Sie ist mehr als ein Ersatz. Von hier aus sieht man die Fahrzeuge nicht nur in der kompletten Mercedes-Arena, sondern auch noch einmal, wenn sie mit Höchstgeschwindigkeit durch den Hatzenbachbogen rasen. Eine Tribüne, die wirklich Gold wert ist und deshalb auch dieser Kartenkategorie zugeschlagen wird. Die Veranstalter sind sich sicher, dass dies mit dazu beitragen wird, den überaus positiven Trend des Kartenvorverkaufs weiter voran zu treiben. Außer den Rennen zur EM der Race Trucks stehen noch die Läufe um den Mittelrhein-Cup an. Hier sind besonders die englischen Fahrer stark vertreten. Und wie bei den Race Trucks wird auch hier um jeden Zentimeter Asphalt gekämpft. Zudem wird in einer eigenen Wochenend-Wertung zum dritten Mal der "ADAC Truck Master Germany" ermittelt. Wie mitgenommen die Boliden nach einem Rennen schon mal aussehen können, davon können sich die Zuschauer im Fahrerlager ein Bild machen. Der Zugang ist frei, hautnah können die Fans miterleben, wie an den Lkw geschraubt und gewerkelt wird. Ein tolles Erlebnis. Das gilt auch für die Stunt-Shows in den Rennpausen am Samstag und Sonntag. Gerade hier will der veranstaltende ADAC Mittelrhein noch etwas drauflegen. Groß und spektakulär soll die Stuntshow in diesem Jahr sein. Und was ist, wenn den lieben Kleinen doch mehr nach spielen ist? Kein Problem, im Kinderland können Eltern ihre Kinder zu bestimmten Zeiten fachkundigen und nicht minder freundlichen Betreuern überlassen. Bestens aufgehoben sind die Motorsport-Fans, wenn es um das sportliche Rahmenprogramm geht. 1986 ins Leben gerufen, geht die Spezial-Tourenwagen-Trophy unter dem Namen STT H&R Cup in ihre 23. Saison und zählt damit zu den ältesten in Deutschland existierenden Rennserien. In zehn Klassen für Tourenwagen und GT-Fahrzeuge tummeln sich spektakuläre Rennfahrzeuge, vom 200-PS-Golf bis zum 800 PS starken Porsche. Die stärksten Fahrzeuge treten in der großen STT-Klasse über 5000 ccm an. PS starke Porsche treffen hier auf amerikanische V8 Monster. Durch die neue Klasseneinteilung starten GT-Fahrzeuge und Tourenwagen nicht mehr getrennt. Somit wird es zu hochinteressanten Kämpfe um den Klassensieg kommen und für den Rennbesucher die Übersichtlichkeit erhöht. Stars ganz anderer Couleur geben im besten Wortsinne den Ton an, wenn der Abend dämmert und es die Fans hinunter in die Müllenbachschleife zieht. Dann ist Country-Time. Musik im Western-Ambiente ist Jahr für Jahr ein sehens- und hörenswertes Highlight der Veranstaltung am Nürburgring. Am Nürburgring tummeln sich Alt und Jung. Allen Generationen und Geschmäckern wird das Musikprogramm gerecht. Am Freitag spielen bei der "Classic Country Night" Legenden wie Dagmar Lay D., Michael Lonstar und Tom Astor auf, am Samstag wird die "Rockin Country Night" mit Miss Behavin, Suzie Candell, The Twang und The BossHoss (siehe Foto) rockiger. Nicht zu vergessen das grandiose Feuerwerk, das den Nachthimmel der Eifel in allen erdenklichen Farben erstrahlen lässt. Mehr und mehr gewinnt der Internationale ADAC-Truck-Grand-Prix aber auch bei der Industrie an Attraktivität. Lkw-Hersteller und Zubehör-Firmen schlagen während der Tage auf dem Ring im Industriepark ihre Zelte auf und präsentieren sowohl dem Fachpublikum als auch der breiten Masse ihre Produktpalette. Zum dritten Mal findet am Veranstaltungs-Freitag im Dorint-Hotel am Ring die Fachtagung "Truck und Mobilität" statt. Schwerpunktthema in diesem Jahr: Arbeitsplatz LKW – Investieren in die Zukunft? Und auch das hat sich beim Internationalen ADAC-Truck-Grand-Prix nicht geändert: Der Einstieg ins Truck-Erlebnis ist für jedermann erschwinglich und damit nicht zuletzt eben auch familienfreundlich. Die Tageskarte gibt es bereits ab 22,90 Euro, das Wochenendticket ist ab 39,90 Euro zu haben. Und das Beste: Mit allen Tickets haben die Besucher freien Zugang ins Fahrerlager, in den Industriepark und zu den Musikfestivals in der Müllenbachschleife. Weitere Infos gibt es unter www.truck-grand-prix.de oder unter der Rufnummer 01805690690 (14Ct pro Minute aus dem Festnetz).

Datum

15. Februar 2008
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