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Fahrzeuge: ADAC-Navistudie: BGL fordert Datenbank

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) fordert die zentrale Bereitstellung von Navigationskartenmaterial für Lkw auf nationaler und internationaler Ebene. Dadurch könne die Aktualität der Daten laut BGL erheblich verbessert werden. National müsse hierzu unter anderem ein Abgleich der auf Landesebene erhobenen Daten erfolgen. Dies schließe ein, dass von den Kommunen zeitnah entsprechende Daten im abgestimmten Format geliefert werden. Der BGL reagiert mit dieser Forderung auf die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse einer ADAC-Navigationsstudie, nach der in den Kommunen über 10.000 Einwohner zu 95 Prozent fehlgeleitete Lkw für die Probleme in Zusammenhang mit Navigationsgeräten verantwortlich seien. Ausdrücklich weist der Verband darauf hin, dass die von den Navigationsgeräten gelieferten Informationen nicht die gesetzlichen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung und Weisungen der Beschilderungen vor Ort aufheben. Der Fahrzeuglenker sei auch bei Einsatz eines Navis verpflichtet, die verkehrlichen Gegebenheiten seines Umfelds zu beachten. Es ist laut BGL immer noch ein weit verbreiteter Irrtum, dass das Kartenmaterial für Navigationsgeräte generell die für Lkw fahrzeugspezifischen Restriktionen enthält. Selbst Karten mit so genannten Lkw-Attributen wie Brückentragfähigkeiten oder Sperrungen für den Schwerverkehr enthalten diese nicht immer für alle Straßen. Deshalb fordert der BGL die Unternehmen dazu auf, beim Kauf von Navigationsgeräten das verwendete Kartenmaterial auf die Einsatzfähigkeit für den Lkw zu prüfen.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

6. November 2008
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