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Fahrzeuge: 75 Jahre Kögel

75 Jahre Kögel Tradition und Innovation

Trailerhersteller Kögel feiert in diesem Jahr Jubiläum / Seit 1934 Garant für Kundenähe und technischen Fortschritt Vor 75 Jahren, am 1. Mai 1934 übernahm Franz Xaver Kögel nach soeben bestandener Meisterprüfung die Werkstatt seines Lehrherrn in Neu-Ulm und gründete damit das Unternehmen, das seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Nutzfahrzeugherstellern Europas zählt. Es war die Zeit der Motorisierung im Gütertransport, und Kögel nutzte die Chance, um mit seinem Handwerk von der steigenden Nachfrage nach Aufbauten und Anhängern für Lastwagen zu profitieren. Auf Fahrzeugrahmen des Neu-Ulmer Schmieds August Weite fertigte er Aufbauten, wie Böden und Bordwände. Die Werkstatt wuchs schnell und der Platz für Maschinen wurde zu eng, so dass Kögel schon 1937 nach Ulm in das neue Gewerbegebiet an der Blaubeurer Straße umzog. Hier fand er Raum für weitere Expansion. Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges nahm das Unternehmen zwangsläufig die Fertigung kriegswichtiger Produkte auf, wie Radspeichen für pferdebespannte Feldwagen oder Aufbauten und Trittbretter für die Militärlastwagen des Ulmer Herstellers Magirus. Ein Bombenangriff im Dezember 1944 zerstörte den Betrieb total. Kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs begann F.X.K., wie der Firmengründer gerne genannt wurde, mit dem Wiederaufbau des Unternehmens und der Fertigung von Fernverkehrsfahrerhäusern für schwere Lkw sowie von Anhängern. Der Erfolg war so groß, dass 1956 der Umzug in ein neues Firmengelände im Ulmer Donautal erfolgte. Hier, mit viel Platz, entsprechenden Maschinen und zahlreichen Mitarbeitern ausgestattet, begann Kögel mit der industriellen Serienproduktion. Fahrerhäuser für Magirus-Lkw, Omnibus-Aufbauten, Möbelwagen, Anhänger, Kipper und Sattelauflieger entstanden. Darunter auch so bahnbrechende Innovationen, wie das erste Wechselsystem, das die Verladung des Lkw-Aufbaus auf die Eisenbahn erlaubte - das „System Ulm“. 1960 lieferte Kögel bereits den 2000. Anhänger aus Ulmer Produktion aus. Neue Märkte brachten Wachstum und Erfolg - und Expansion. Kögel gründete das Tochterunternehmen Kamag zur Fertigung von Schwerlastmodulen und Sondertransportfahrgestellen und übernahm Karosseriebaubetriebe in Karlsdorf, Hanau und Bückeburg, nach 1990 auch Werke in Werdau (Sachsen), Tschechien und Polen. Joint Ventures in China kamen hinzu. Auf dem Höhepunkt seines unternehmerischen Schaffens konnte Kögel mit acht Werken in Deutschland und Europa alle relevanten Märkte schnell und direkt mit wirtschaftlichen und kundenbezogenen Produkten bedienen. Und immer wieder sorgte der schwäbische Fahrzeugbauer mit seinen technischen Entwicklungen für Aufsehen. Der erste Kühlsattelauflieger in Vollkunststoffbauweise, die erste Wechselpritsche mit Stützbeinen, die erste selbsttragende Aluminium-Rundmulde und der patentierte Zentralachs-Kippanhänger, die ersten Leichtbausattelauflieger, das Umsetzfahrzeug „Wiesel“ für Wechselbrücken und die erste KTL-Anlage für optimalen Korrosionsschutz bei Fahrzeugrahmen - Innovationen aus dem Hause Kögel prägen bis heute den modernen Straßengüterverkehr und sorgen für Effizienz bei den Transportunternehmen in ganz Europa. Im Jahr 1983 übernahm Kögel-Sohn Herbert die Leitung des Unternehmens, das er kontinuierlich weiterentwickelte. Wesentliche Eckpunkte sind die Umwandlung des Familienunternehmens in eine Aktiengesellschaft und die verstärkte internationale Expansion. Kögel wurde in den Folgejahren zu einem führenden Fahrzeugbauer in Europa. Das Image eines marktführenden Unternehmens ermöglichte auch den erfolgreichen Neubeginn unter neuer Führung und mit neuen Eigentümer-Strukturen nach der Insolvenz im Jahr 2004. Im Zuge dieses tiefen Einschnittes trennte sich das Unternehmen von Teilen wie dem Spezialfahrzeugbauer Kamag und verlegte in der Folge den Stammsitz von Ulm an den Standort der modernen Produktionsstätte in Burtenbach im Kreis Günzburg. Gleichzeitig erfolgte eine vollständige Neuausrichtung der Produktpolitik mit einer ausgeprägten Konzentration auf die wesentlichen Bedürfnisse des Marktes. Seit 2005 führte eine Produktoffensive, mit der in enger Folge zeitgemäße und hochwertige Transportfahrzeuge in den Markt eingeführt wurden, zu einer kompletten Erneuerung der Produktpalette. Basis der Produktstrategie ist die Unterteilung in drei unterschiedliche Marken. Die Hauptmarke Kögel MAXX deckt die komplette Bandbreite aller benötigten Transportlösungen im Bereich Trailer und Wechselverkehr ab. Die MAXX-Fahrzeuge bieten Qualität auf höchstem Industrie-Standard. Die Marke Kögel foxx steht für Robustheit, Funktionalität und Qualität zu unschlagbaren Preisen. Als erster Hersteller bietet Kögel hierbei die Möglichkeit, Trailer online zu bestellen. Die Sattelauflieger der Marke Kögel foxx sind im Internet unter www.koegel.com bestellbar. Kögel Phoenixx ist die absolute Premium-Marke im Unternehmen. Der Einsatz intelligenter Hybridbauweise ermöglicht hierbei eine extreme Leichtbauweise ohne Verzicht auf Laderaum und Stabilität. Ergänzt wird das Fuhrpark-Angebot zudem durch eine Fülle von System- und Branchenlösungen sowie Service-Dienstleistungen rund um Finanzierung, Betrieb und Wartung von Sattelaufliegern und Anhängern. VDA-Geschäftsführer Klaus Bräunig (Mitte) überbrachte den Kögel-Mitarbeitern die Glückwünsche des Verbandes der Automobilindustrie. Gemeinsam mit den Kögel-Geschäftsführern Alexander Tietje (l.) und Andreas Berndmeyer (r.) schnitt er die Kögel-Jubiläumstorte an.   Heute zählt die Kögel Fahrzeugwerke GmbH zu den Top-Drei der Branche in Europa und zu den 10 größten Trailerherstellern weltweit. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Burtenbach bei Augsburg. Daneben betreibt Kögel Produktionsstandorte in Chocen in der Tschechischen Republik und einen weiteren in Stargard in Polen sowie den zentralen After Sales-Bereich am Standort Ulm. Im Jahr 2008 produzierte das Unternehmen mehr als 18.000 Fahrzeuge von denen rund zwei Drittel in das europäische Ausland geliefert wurden. Die rund 1350 Mitarbeiter im In- und Ausland erwirtschafteten dabei einen Umsatz von 440 Mio. Euro. Im November 2008 wurde Kögel von der BDO Deutsche Warentreuhand und dem Wirtschaftsmagazin impulse mit dem Titel „Turnarounder des Jahres 2008“ ausgezeichnet. History - 75 Jahre Kögel: 1934   Franz Xaver Kögel übernimmt die Wagnerei seines Lehrherrn 1935   Umbau eines Chrysler-Pkw zum SechssitzerErste Kippaufbauten auf Lkw (Ford V8) samt Anhänger 1937   F.X. Kögel zieht in das neue Gewerbegebiet in der Blaubeurer Straße in ein neu errichtetes Firmengebäude um 1945   Entwicklung und Bau von Fernfahrerhäusern 1950-1956   Das Auftragsvolumen steigt ständig, Kögel zieht in das neugeschaffene Ulmer Industriegebiet Donautal. Statt handwerklicher Einzelanfertigung werden nun auf Fertigungsstraßen in Serienproduktion Fahrerhäuser gebaut. Zweites Standbein ist der Karosseriebau 1952   Vorstellung eines Großraumfahrerhauses mit neun Sitzplätzen 1955   Entwicklung eines Frontlenker-Fahrerhauses in Ganzstahlausführung 1956   Entwicklung Bahn-Verladesystem „Ulm“ als Keimzelle des Kombinierten Verkehrs 1958   Erster Kippsattelanhänger mit Stahlmulde; erster teleskopierbarer Langmaterial-Sattelanhänger mit SeillenkungLängster Sattelanhänger der WeltErste Serienfertigung von Stahl-FahrerhäusernErste Kastenaufbauten mit differenzierten Transporteinrichtungen 1961   Erster Kühlsattelanhänger in Vollkunststoff-Bauweise 1964   Erster Dreiachs-Sattelanhänger mit Nachlauflenkachse 1965   Kögel erfindet die Wechselpritsche mit Stützfüßen und entwickelt Spezialfahrzeuge für Betonteile. Vorstellung der Systeme „Lifttainer“ und „Liftroll“ für den Kombinierten Verkehr 1966   Erste selbstragende Aluminium-Rundmulde Erster Vollkunststoffsattel Europas 1968   Kögel baut den ersten Innenlader 1969   Erster palettenbreiter Kühlsattel 1970   Weiterentwicklung Lifttainer-System 1973   Erster Glas-Innenlader mit neuartiger Luftfederung 1974   Der Zentralachs-Kippanhänger wird durch Kögel patentiert 1975   Geburt des Brückenzuges. Kögel stellt einen Sattelzug mit zulässigem Gesamtgewicht von rund 17,5 Tonnen für Führerschein Klasse 3 vor 1976   Erster Kühlsattelanhänger in selbsttragender Bauweise 1976/77   Spezialfahrzeugaufbauten in GFK-Sandwichbauweise mit Eignung für Extremtemperaturen bis minus 56 Celsius 1978   Flugfeldbusse werden für eine Irakische Fluggesellschaft geliefert 1982   Leichtester Seriensattelauflieger weltweit 1985   Erster Integralkofferaufbau für den KEP-BereichSerienfertigung freitragender Kühlsattel u.a. mit Doppelstock- Ladeeinrichtung und in FCKW-freier Ausführung 1987   Kögel erhält ein Patent auf die vorgezogene Anhängerzugeinrichtung (VAZ), Basis des ersten 40 Paletten-Gliederzugs 1990   Kögel baut unter dem Namen „Wiesel“ das erste UmsetzfahrzeugKunststoff-Spezialcontainer für HubschraubertransportInnova mobile Systeme für Mini-Container 1993   Erste Volumenwechselbrücken 1995   Aerodynamischer „ECO-Challenge“-Auflieger 1996   Als erster Hersteller liefert Kögel serienmäßig alle Fahrzeuge mit Luftfederung 1998   Kögel begründet mit dem Mega-MAXX sein revolutionäres Großraumkonzept im TrailerbauTCE - Neue Trailer-Elektronik für mehr Sicherheit, mit ihr können auch Luftfederanlage und ABS-System gesteuert werdenEine sensorgesteuerte Rampenanfahrhilfe bremst den Anhänger vor der Rampe und vermeidet AnfahrschädenNeue Generation von Kippsattelanhängern mit halbrunder MuldeEBS serienmäßig in Sattelanhängern 1999   Grundsteinlegung zur Erweiterung des Werkes BurtenbachEntwicklung eines Versorgungsfahrzeugs für den Flughafeneinsatz mit Scherenaufbau und Wechselsystem 2000   Zukunftsweisende Trailer-Telematik TRAILERtel 2001   EU-Forschungsauftrag SAIL: Bahnverladbarer SattelaufliegerKögel führt die erste KTL-Anlage mit Zinkphosphatierung ein 2002   Erste Komponentenmulde in leichter und zugleich hochfester Bi-Metall-Ausführung 2005   Erster Mega-Sattelauflieger mit Bahnzertifikat für alle WaggonsErster Mega-Sattelauflieger mit CoilmuldeDie Marke MAXX wird erweitert um Strong-MAXX, Light-MAXX und den Big-MAXX, ein um 1,3 Meter verlängerter Mega-Trailer 2006   Die Marke MAXX wird um die Variante Cool-MAXX erweitert. Als Port-MAXX präsentiert Kögel praxisgerechte Container-Chassis der neuesten GenerationKögel verkauft Trailer seiner neuen Marke foxx ausschließlich über das InternetKögel Phoenixx, der weltweit erste Trailer aus Carbon bzw. Kohlefaser-Verbundstoffen 2007   Big-MAXX Cool, ein um 1,3 Meter verlängerter KühlaufliegerTRAX - Die Kögel Premium-AchseSAFEBAX - Das Kögel Luftpolster-System zur LadungssicherungCLIMATEX - Das Kögel Luftkühl-SystemSTEELFIX - Das Kögel LaSi-System für Betonstahlmatten u.a.Big-MAXX mit SteelfixCool-MAXX steel als Alternative zum Cool-MAXX fibre 2008   Big-MAXX rail - 1,3 Meter länger und bahnverladbarTRAX rail - Achse für bahnverladbare Trailerfoxx sb - Swap Bodyfoxx sc - Swap Carrierfoxx cc - Container CarrierCOILFIX - Das Kögel LaSi-System für Coils und SpaltbänderDYNAMIX - Designoptimiertes System für bessere Aerodynamik und mehr StauraumCargo-MAXX-Strong - Neue Cargo-MAXX-GenerationPhoenixx M55 - Mega Trailer ab 5,5 TonnenPhoenixx M49 - Mega Trailer ab 4,9 Tonnen

Datum

27. April 2009
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