Cargoline, rote Palette, Wald, Grün Zoom

Emission: Cargoline drosselt CO2-Ausstoß

Die Stückgutkooperation Cargoline hat beim Eindämmen ihres CO2-Ausstoßes weitere Erfolge erzielt.

Innerhalb eines Jahres hätten die angeschlossenen 45 Franchisenehmer ihren Treibhausgasausstoß im oberen einstelligen Prozentbereich gesenkt, bilanziert der Verantwortliche für den Bereich Nachhaltigkeit bei Cargoline, Peter Räuchle, im Gespräch mit der Fachzeitschrift trans aktuell. Absolute Werte nennt die Kooperation mit Zentrale in Frankfurt am Main nicht, da diese Zahlen für Außenstehende schwer zu vergleichen seien.

Hohe Motivation der Unternehmer

"Wir waren selbst erstaunt über die Höhe der Reduktion", sagt Cargoline-Sprecherin Sandra Durschang. Sie führt den Erfolg nicht zuletzt auf eine hohe Motivation der Unternehmer zurück. Das Thema sei bei den Partnern Chefsache. Schließlich hatten die Cargoliner vor zwei Jahren Nachhaltigkeit zu einem strategischen Unternehmensziel erklärt. Mitte 2012 erhoben sie erstmals zusammen mit dem Steinbeis Beratungszentrum Spedition und Logistik in Heilbronn ihren CO2-Fußabdruck. Er bildet die Basis für Verbesserungen.

Vor-, Haupt- und Nachlauf gemessen

Um die Erfolge messbar zu machen, erfassten die Unternehmer im Juli nach der gleichen Vorgehensweise wie vor einem Jahr erneut alle Verbräuche in den Vor-, Haupt- und Nachläufen sowie in den stationären Anlagen. Die Wissenschaftler bei Steinbeis werteten diese Daten aus und verglichen sie mit denen von 2012.

Ausgleichsmaßnahmen stehen auf dem Plan

Als nächstes prüft Cargoline erste Schritte zur Kompensation des CO2-Ausstoßes. Die Systemzentrale will dabei mit gutem Beispiel voran gehen und noch in diesem Jahr ihre Emissionen durch Investitionen in Projekte zur Nachhaltigkeit ausgleichen. "Wir haben uns mit drei Dienstleistern und ihren Ausgleichsmaßnahmen intensiv auseinandergesetzt", sagt Cargoline-Mann Räuchle.

Er lässt durchblicken, dass er sich weniger für Umweltprojekte in Übersee, sondern für ein bestimmtes soziales Projekt in Deutschland interessiert. Damit könne sich die Kooperation Cargoline am stärksten identifizieren. Sie unterstützt seit Jahren – abseits von Ausgleichsmaßnahmen – bereits die Bärenherz-Stiftung, die sich für Familien mit schwerstkranken Kindern einsetzt.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Autor

Foto

Cargoline

Datum

10. September 2013
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