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EMI-Index: Deutsche Industrie gut in Form

Kräftige Zuwächse bei Fertigung und Aufträgen haben den saisonbereinigten Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) im Dezember 2013 zum sechsten Mal in Folge oberhalb der  50-Punkte-Wachstumsschwelle notieren lassen.

Der Wert von 54,3 Punkten signalisiert den stärksten Produktionsanstieg seit zweieinhalb Jahren. Das teilt der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) mit.

Für den Arbeitsmarkt besonders erfreulich: Zum ersten Mal seit März 2013 schuf das verarbeitende Gewerbe im Dezember wieder neue Stellen. Nach Angaben des BME dürfte sich das anhaltende Produktionswachstum auch in den nächsten Monaten fortsetzen.

Der EMI ist nach Angaben des BME ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des BME. Erstellt wird er von der britischen Forschungsgruppe Markit Economics. Für den Index werden 500 Einkaufsleiter und Geschäftsführer der verarbeitenden Industrie in Deutschland befragt.

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7. Januar 2014
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