Alles über transport logistic 2013
DEKRA Stand Frank Körber, Ekol Zoom

Ekol: Deutschland wird Schaltzentrale

Für das türkischstämmige Transportunternehmen Ekol war Deutschland im Jahr 1996 die Pforte nach Europa und ist seitdem zur wichtigsten Schaltzentrale geworden. Auf der Messe transport logistic in München sagt Ekol Logistics-Vizepräsident Frank Körber im trans aktuell Interview, welche Ziele das Unternehmen in Europa verfolgt.

Zwischen 20 und 25 Ekol-Züge verkehren pro Woche aus Deutschland Richtung Italien und weiter nach Istanbul. Zunehmend kommen laut Körber Kundenanfragen, ein intermodales europäisches Netzwerk aufzubauen. Die Verlagerung von Güterverkehr von der Straße auf die Schiene ist für Körber dabei eine schlichte Notwendigkeit, die zudem seine Kunden einfordern. "Der Schutz von Ressourcen und Infrastruktur" steht dabei im Fokus für das Unternehmen mit dem Slogan "Logistik für eine bessere Welt". Eine Europazentrale soll künftig die Verkehre in Europa effizient steuern, die in Deutschland entstehen wird.

Treiber für Nachhaltigkeit

Ekol will das Thema Nachhaltigkeit nach europäischem Vorbild auch fest in der Türkei verankern. Und selbst dafür als Vorreiter dienen. "Wir wollen und müssen als Unternehmen Vorbild sein." Dabei will er Lösungen mit den Kunden entwickeln und die Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen. "Es ist der falsche Ansatz, Lösungen erst im Nachhinein nachhaltig zu machen. Ich muss die Lösungen um die Nachhaltigkeit herum bauen", sagt Körber, dessen Unternehmen in Istanbul ein Logistikgebäude um einen vorhandenen Baum herum geplant hat. "Große internationale Unternehmen fordern von uns die Nachhaltigkeit." Diesen Forderungen kommt Ekol nach und will bei der Entwicklung vorne dabei sein. Dafür sollten Kunden künftig auch bereit sein, ein bisschen mehr zu zahlen.

Trimodal von der Türkei nach Europa

Beim Transport von der Hauptstadt Istanbul via Schiff übers Schwarze Meer, mit dem Zug weiter nach Triest und dann wieder per Bahn oder Lkw bedient sich Ekol dreier Verkehrsträger, dabei sei der Lkw für die letzte Teilstrecke nun mal unverzichtbar. Dabei will Körber für seine Kunden stets "die richtige Lösung für das jeweilige Produkt" finden, so dass der Transport zum Endkunden sinnvoll, schnell und verlässlich passiert.

Portrait

Autor

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Thomas Küppers

Datum

6. Juni 2013
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