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Ein Brief an Verkehrsminister Dobrindt: Automatisiertes Fahren

Baden-Württemberg will auf der A 81 Erfahrungen sammeln. Dafür macht sich auch Daimler stark. Minister Dobrindt favorisiert Tests auf der A 9.

Baden-Württemberg will sich mit einer Teststrecke auf der A 81 oder A 8 an den Erprobungen zum automatisierten Fahren beteiligen. Das geht aus einem von den Landesministern Dr. Nils Schmid (Wirtschaft, SPD) und Winfried Hermann (Verkehr, Grüne) verfassten Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hervor, der trans aktuell vorliegt. Dobrindt lehnt indirekt ab. Er will sich in einem ersten Schritt auf die A 9 konzentrieren und dort ein entsprechendes Testfeld einrichten.

Wie genau sein Haus das automatisierte Fahren weiterentwickeln will, soll zur Pkw-IAA im September vorgestellt werden. Medienberichten zufolge haben sich auch Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bereits für Teststrecken starkgemacht. "Wir freuen uns über das Interesse der Länder", teilt das Bundesverkehrsministerium diplomatisch mit. Baden-Württemberg argumentiert in dem Schreiben, es sei der Geburtsort des Automobils und aufgrund seiner Verkehrsbeeinflussungsanlagen auf den hoch belasteten Autobahnen 8 und 81 für solche Tests prädestiniert. Unterstützung kommt von Daimler.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

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Daimler

Datum

19. Februar 2015
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