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eCall: Europäisches Notrufsystem soll Leben retten

Ab 2015 sollen alle Neufahrzeuge – Lkw, Pkw und Busse - mit dem europaweiten Notrufdienst "eCall" ausgestattet werden.

 Dazu hat die EU-Kommission zwei Rechtsvorschläge vorgelegt. Das System soll schnelle Hilfe bei einem Unfall ermöglichen. eCall wird dazu automatisch oder manuell ausgelöst, wählt die europäische Notrufnummer 112 und übermittelt Standort und Fahrtrichtung an die Rettungsdienste, auch wenn der Fahrer nicht mehr telefonieren kann. "Die eCall-Technologie hat großes Potenzial, Leben zu retten, weil sie die Interventionszeit der Rettungsdienste dramatisch verkürzt", sagt EU-Verkehrskommissar Siim Kallas in Brüssel. 2.500 Unfalltote könnten nach Angaben der EU-Kommission pro Jahr durch eCall in Europa vermieden werden.

Fünf Prozent weniger Verkehrstote jährlich

Der ADAC geht davon aus, dass durch eCall die Zahl der Verkehrstoten jährlich um bis zu fünf Prozent verringert werden könne. Der Unfallort werde durch die Rettungskräfte schneller gefunden, wertvolle Zeit für lebensrettende Maßnahmen könnte gewonnen werden. Die EU-Staaten und das Europa-Parlament müssen der Vorgabe noch  zustimmen.

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reiner pohl

Datum

13. Juni 2013
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