Spedition: Duvenbeck bald mit 1.000 Lkw

Duvenbeck, Fotos, neue Webseite

Die Duvenbeck-Unternehmensgruppe rüstet sich für weiteres Wachstum. „Wir gehen davon aus, dass wir im Transportbereich bei anhaltend guter Marktlage weiter wachsen werden“, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter Thomas Duvenbeck im Gespräch mit der Fachzeitschrift trans aktuell.

Von 2009 auf 2010 habe sein Unternehmen den Umsatz um 35 Prozent auf 235 Millionen Euro gesteigert. Und selbst das Krisenjahr 2009 sei mit geringen Einbußen von vier bis fünf Prozent recht stabil verlaufen.

Die Logistiksparte soll in den nächsten fünf Jahren ihren Anteil am Umsatz verdoppeln. Sie steht für 15 Prozent des Jahresumsatzes. Vor einem Jahr gründete das Unternehmen eine eigene Logistiktochter, welche die Aktivitäten von Bocholt aus voran treiben soll. Betrieben werden soll das Logistikgeschäft aber weiterhin dezentral von den jeweiligen Niederlassungen aus. Besondere Perspektiven sieht Duvenbeck auch in den östlichen EU-Beitrittsländern. Aktuell baut das Unternehmen etwa ein Logistikcenter im ungarischen Kecskemét vor dem Daimler-Werk auf, das Mercedes-Benz für die A- und B-Klasse errichtet hat.

 Doch auch im Transport läuft es rund. In ein bis zwei Jahren könnte die eigene Flotte laut Duvenbeck erstmals die Marke von 1.000 ziehenden Einheiten überschreiten. „Angesichts der knappen Kapazitäten am Markt sind wir derzeit froh um jeden einzelnen Lkw“, sagt der Firmenchef. Derzeit beläuft sich der Fuhrpark auf 850 ziehende und mehr als 1.200 gezogene Einheiten sowie 750 Wechselbrücken. Rund 60 Prozent der Fahrzeuge sind im Ausland stationiert. Das Gros des Transportbedarfs erledigt das Unternehmen selbst.

Eigene Flotte deckt 60 Prozent des Transportbedarfs

Duvenbeck schätzt den Eigenanteil auf 55 bis 60 Prozent. Auch in der Krise sei es gelungen, die Fahrzeuge auszulasten. Das Unternehmen schaffte dies nach eigenen Angaben dadurch, indem es die Lkw von Standorten mit geringerer Nachfrage an Standorte mit höherer Nachfrage abgezogen hat – Allokation der Kapazitäten, heißt die Zauberformel. Einen ausführlichen Bericht über das Unternehmen lesen Sie in der neuen trans aktuell-Printausgabe (12/2011) auf Seite 8.

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Matthias Rathmann

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