Mathias Krage, Präsident Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV) Zoom

Deutscher Speditions- und Logistikverband: Fünf Milliarden Euro für den Verkehr

Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) hat im Vorfeld seines Unternehmertags in Hamburg deutlich mehr Geld für die Verkehrsinfrastruktur verlangt.

"Um deren Erhalt und Ausbau zu sichern, fordert der DSLV jährliche Mehrinvestitionen von vier bis fünf Milliarden Euro - und zwar dauerhaft", sagte Verbandspräsident Mathias Krage bei einem Pressegespräch. Damit müsste der Finanzminister rund 50 Prozent mehr Geld locker machen als bisher, aktuell beläuft sich das Investitionsvolumen jährlich auf rund zehn Milliarden Euro.

Laut dem DSLV befindet sich die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland in einem Besorgnis erregenden Zustand. Krage verwies auf den Bericht der Daehre-Kommission um den früheren sachsen-anhaltinischen Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre (CDU), wonach ein jährliches Finanzierungsdefizit von rund 7,2 Milliarden Euro besteht.
DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster ergänzte, die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur sei in Deutschland zu einem Gigathema geworden und stehe aktuell auch für seinen Verband an erster Stelle. Auf dem morgigen Unternehmertag will der Verband einen zehn Punkte umfassenden Forderungskatalog präsentieren. Es sind die zentralen Positionen des Verbands an die künftige Bundesregierung.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

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DSLV

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20. Juni 2013
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