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Honold Logistik Gruppe: Honold setz auf Photovoltaik

Logistik ist grün – mit diesem Slogan wirbt Honold bereits seit mehr als zehn Jahren. Auch wenn dieses Motto zu Beginn eher der Farbe des Firmenlogos geschuldet war, haben sich die Neu-Ulmer dennoch auch immer über nachhaltiges Wirtschaften Gedanken gemacht.

Honold stezt daher ausschließlich auf Lkw, die die Abgasnorm 5 erfüllen. Außerdem hat der Logistikdienstleister seine Anlagen teilweise auf stillgelegten Mülldeponien gebaut und die Flächen entsprechend versiegelt. „Aber wir reden nicht nur vom Umweltschutz wenn es uns etwas bringt sondern auch, wenn es uns Geld kostet. Das betrachten wir als klaren Wettbewerbsvorteil“, sagt Markus Schneider Bereichsleiter Logistik bei Honold. Bestes Beispiel: Die Bayern haben sich Solaranlagen aufs dach gepackt und produzieren auf diese Weise mehr als ein Megawatt Öko-Strom pro Jahr. Zudem kauft das Unternehmen auch ansonsten grünen Strom ein – „und zwar nicht erst seit der Katastrophe in Japan“, bekräftigt Schneider. Durch moderne Licht- und Beleuchtungskonzepte in den Hallen und Bürogebäuden spare man zusätzlich Energie.


Das Thema Solar treibt Honold übrigens auch in logistischer Sicht um: Um seine Aktivitäten im Bereich der Umweltlogistik zu forcieren hat Honold Anfang des Jahres die Branchenlösung Solar gegründet. Deren Ziel ist es, die Kunden der Energie- und Solarbranche zu bündeln. Die Leistungsbausteine setzen sich dabei aus spezifischem Solarlogistik-Know-how sowie standardisierten Lösungen zusammen. Im Fokus von Honold stehen Photovoltaik-Systemhäuser, Anlagen-Errichter sowie Importeure von Photovoltaik-Modulen.


Um das Know-how auch räumlich zu verorten, schuf Honold ein sogenanntes Kompetenz-Zentrum am Standort Augsburg. Dort bewirtschaftet der Dienstleister mittlerweile mehr als 16.500 Quadratmeter Logistikfläche für Photovoltaik-Kunden.Größter Auftraggeber ist dabei Phönix Solar. Das Unternehmen mit Sitz im bayrischen Sulzemoos plant, baut und betreibt Photovoltaik-Großkraftwerke und ist darüber hinaus auch als Fachgroßhändler für Photovoltaikanlagen, Solarmodule und Zubehör aktiv. Honold übernimmt hier einen Großteil des Europageschäfts.


 „Wir haben uns für Honold aufgrund der SAP EWM Expertise entschieden“, sagt Hilko Mellenthin, Teamleiter Logistik bei Phoenix Solar. EWM steht dabei für Extended Warehouse Management – also ein erweiterte Lösung fürs Lagermanagement. Das Phoenix Solar plant, weltweit alle Lagerstandorte zu vernetzen, sei eine derartige Software unabdingbar. „Die neue SAP EWM Lösung von Honold bietet hierbei deutlichen Komfort und Kostenvorteile“, erklärt Mellenthin. Aber auch andere Anlagenerrichter und Importeure zählen zu den Kunden des Neu-Ulmer Logistik-Dienstleisters. Daher will Honold allein für die Branchenlösung Photovoltaik bis Ende des Jahres zusätzliche 25 Arbeitsplätze schaffen.


„Für zwei Branchenkunden mussten wir bereits Anfang März diesen Jahres zusätzliche Flächen anmieten und ein Ende des Booms ist nicht in Sicht“, sagt Honold-Bereichsleiter Schneider. Alle Standorte und Photovoltaik-Kunden werden dabei im SAP EWM-System verwaltet. Auf diese Weise könne man sicherstellen, dass alle branchenspezifischen Anforderungen erfüllt sind. So gilt es beispielsweise, neben den Serien- auch die Chargennummern zu verwalten.


Neben der klassischen Lagerbewirtschaftung und Kommissionierung zählen auch Transportdienstleistungen für Baustellenver- und Entsorgung, sowie technische Wareneingangsprüfungen, Retouren-Handling und Container-Stauung zu derBranchenlösung.
Von der Beschaffung über Import-Verzollung bis hin zur Baugruppenmontage und Baustellenbelieferung können die Kunden damit auf eine integrierte Gesamtlösung zurückgreifen, ist Schneider überzeugt. Über die eigenen Bemühungen in Sachen Grüner Logistik leisten die Neu-Ulmer damit auch noch einen weiteren Beitrag in Richtung Umweltschutz, denn sie erleichtern die weitere Verbreitung von Solaranlagen.

Das Unternehmen
Die Honold Logistik Gruppe mit Hauptsitz in Neu-Ulm beschäftigt mehr als 1.250 Mitarbeiter an weltweit 22 Standorten. Der Dienstleister bewirtschaftet dabei mehr als 750.000 Quadratmeter Logistikfläche. Die Lösungen von Honold sind modular aufgebaut, was der Spezialisierung der Bayern auf einzelne Branchenlösungen entgegenkommt. Im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete die Honold Logistik Gruppe einen Umsatz von 160 Millionen Euro, was ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zu 2009 bedeutet. Für 2011 plant der familiengeführte Mittelständler mit einem moderaten Wachstum von fünf Prozent.

Portraits

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Honold

Datum

27. Mai 2011
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