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DHL-Paketkopter: Drohne absolviert erfolgreichen Testbetrieb

Der Paketdienstleister DHL hat in Bayern zwischen Reit im Winkl und der Winkelmoosalm eine Paketdrohne im Testbetrieb erprobt. 

 Über einen Zeitraum von drei Monaten habe man den sogenannten Paketkopter direkt in die logistischen Abläufe der Paketzustellung eingebunden. Dabei konnten laut DHL erstmals Privatkunden am Testbetrieb teilnehmen. Basis für die Drohne ist eine speziell entwickelte Packstation, der Parcelcopter SkyPort. Der Kunde legt das Paket in die Station. Diese gibt es automatisiert an den Paketkopter weiter. Vom Tal bis zur Alm legte die Drohne laut DHL pro Strecke acht Kilometer zurück. So habe man eilige Medikamente oder kurzfristig benötigte Sportartikel innerhalb von nur acht Minuten auf die Alm in 1.200 Metern Höhe geliefert. Per Auto hätte die Abholung, speziell im Winter, mehr als 30 Minuten gedauert. 

"Wir sind weltweit die ersten, die eine Transportdrohne – bei uns der Paketkopter – für einen Endkundenzugang einsetzen können", sagt Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post-eCommerce-Parcel der Deutschen Post DHL Group. "Mit dieser Kombination aus vollautomatisierter Be- und Entladung des Fluggeräts, erweiterter Flugdistanz und Traglast haben wir alle technischen und prozessualen Verbesserungen erreicht, um diese Lieferoption langfristig auch im urbanen Raum zu erproben." Tatsächlich hat die Drohne laut DHL nach anfänglichen Schwierigkeiten mit schnell wechselnden Wetterbedingungen und hohen Temperaturschwankungen eine Reihe von Komplettflügen störungsfrei absolviert. In den kommenden Monaten werde man die gewonnenen Daten und Erkenntnisse mit dem Forschungs- und Entwicklungspartner, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) auswerten. Im Anschluss wolle man über weitere Testgebiete entscheiden. 

Ford Transit Custom

Autor

Foto

Andreas Heddergott

Datum

9. Mai 2016
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