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Foto: Andreas Wolf

Deutsches Verkehrsforum

Realistischer Klimaschutzplan

Das Deutsche Verkehrsforum (DVF) mahnt zu Besonnenheit bei der Abstimmung über den  nationalen Klimaschutzplan 2050 durch das Bundeskabinett. Man müsse sich im Klaren sei, was im Verkehrsbereich realistisch sei.

Der Entwurf des Bundesumweltministeriums sieht vor, dass der Verkehrssektor bis 2050 nahezu vollständig auf fossile Kraftstoffe verzichtet. Dafür sollen die Treibhausgasemissionen im Verkehr bereits 2030 unter die Grenze von 100 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent sinken.

Drohender Verlust von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen

Die Umsetzung dieser Vorgaben führe zum Verlust von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen, so die Befürchtung der Verkehrswirschaft. "Eine Halbierung der Emissionen ist bis 2030 nicht machbar, selbst wenn die Elektromobilität optimal in den Markt startet", sagt Dr. Ulrich Nußbaum, Vorsitzender des DVF-Präsidiums. Für den Straßengüterverkehr und andere Sektoren fehlten noch durchgreifende technologische Lösungen.

Nutzung von Strom und nachhaltigen Kraftstoffen als wichtige Voraussetzung

Die Dekarbonisierung lasse sich nicht herbeizaubern. Die Nutzung von Strom und anderen nachhaltigen Kraftstoffen sei eine wichtige Voraussetzung für die klimaneutrale Mobilität der Zukunft, betonte Nussbaum. Die deutsche Verkehrswirtschaft könne diese Umstellung langfristig aber nur erfolgreich bewältigen, wenn auf die technologische und wirtschaftliche Machbarkeit geachtet werde. Verkehr und Mobilität seien in den vergangenen Jahrzehnten immer effizienter geworden.

Infrastruktur weiter verbessern und neue Technologien fördern

In kaum einem anderen Land gebe es eine so starke Verflechtung der Verkehrsträger wie in Deutschland. Man müssen jetzt mit hoher Priorität die Infrastruktur weiter verbessern und neue Technologien fördern. Elektromobilität, digitale Vernetzung und alternative Kraftstoff
 

Andreas Wolf lastauto omnibus

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Datum

6. Mai 2016
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