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Deutsche Post DHL: Ergebnis geht nach Halbjahr deutlich zurück

Der Logistikkonzern Deutsche Post DHL hat seine Bilanz für das erste Halbjahr 2015 veröffentlicht.

Während die Umsätze konzernweit um 8,1 Prozent auf 29.467 Millionen Euro anstiegen (2014: 27.264 Millionen Euro), sank der Konzerngewinn um 14,7 Prozent auf 821 Millionen Euro, das Konzern-EBIT um 9,1 Prozent auf 1.257 Millionen Euro. Ähnliche Tendenzen zeichnen sich auch in den einzelnen Unternehmensbereichen ab. So nahmen die Umsätze zwar insgesamt zu - Post-eCommerce-Parcel (PeP) um 2,8 Prozent auf 7.813 Millionen Euro, Express um 12,2 Prozent auf 6.695 Millionen Euro, Global Freight, Forwarding um 5,7 Prozent auf 7.567 Millionen Euro und Supply Chain um 12,1 Prozent auf 7.987 Millionen Euro.

Das EBIT (Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit) nahm in den einzelnen Bereichen jedoch teils deutlich ab. So sank das EBIT in der Sparte PeP um 19 Prozent auf 474 Millionen Euro. DHL insgesamt verlor 1,6 Prozent (937 Millionen Euro). Einzig der Unterbereich Express konnte hier deutlich zulegen (plus 16,6 Prozent auf 708 Millionen Euro). Global Forwarding, Freight (minus 62,3 Prozent auf 57 Millionen Euro) und Supply Chain (minus 11,3 Prozent auf 172 Millionen Euro) gaben jedoch nach.

Aufgrund der vergangenen Streiks – der Konzern beziffert die Kosten auf 100 Millionen Euro – passe man die Ergebnisprognose für 2015 an. So erwarte der Konzern im Gesamtjahr ein EBIT zwischen 2,95 und 3,1 Milliarden Euro. Die ursprüngliche Prognose lautete demnach zwischen 3,05 und 3,2 Milliarden Euro. Für 2016 rechne man jedoch unverändert mit einem EBIT-Anstieg auf 3,4  bis 3,7 Milliarden Euro. Bis 2020 wolle man den operativen Gewinn um durchschnittlich mehr als acht Prozent jährlich steigern.  

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Deutsche Post DHL

Datum

12. August 2015
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