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: Dakar - Iquique, 07.01.2010

Der Tag bringt ein absolutes Highlight für Fahrer und Zuschauer:

Nach einer 50 Kilometer langen Passage auf Sand enden Sonderprüfung und Etappe mit einer spektakulären Dünenabfahrt, bei der die Fahrer im Verlauf von rund drei Kilometern rund 600 Höhenmeter verlieren und dabei das Biwak und den Pazifik direkt vor Augen haben. Eine bessere Motivation für den Schlussspurt ist nur schwer vorstellbar. Die Insassen der Begleitfahrzeuge erfreuen sich derweil an der Fahrt entlang der Ruta 1, die die meiste Zeit direkt an der Küste verläuft.Diese fast schon touristische Perspektive wird sich morgen wieder bieten - während der Verlauf der Sonderprüfung für die Rückfahrt nach Antofagasta variiert, hat die ASO für Begleit- und Teamfahrzeuge wieder die gleiche Strecke in den Navigationscomputer einprogrammiert - dabei hätte sich auch die weiter im Landesinneren verlaufende Ruta 5 als Alternative angeboten, zumal sie ein Teil des berühmten Fernstraßenetzes „Panamericana“ ist, das den amerikanischen Doppelkontinent von Süden nach Norden komplett durchzieht. Hilfsbereitschaft auf chilenisch: Zuschauer helfen dem Argentinier Julio Quiroga, dessen Yamaha nicht mehr anspringen will. Straße mit Aussicht: Die asphaltierte Ruta 1 verbindet Antofagasta und Iquique an der chilenischen Pazifikküste. Kunst in der Wüste: In der Nähe von Antofagasta steht die Zementskulpur „Mano del desierto“ (Wüstenhand) direkt an der Ruta 5. Text: Stefan Cerchez Datum: 07.01.2010

Datum

7. Januar 2010
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