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Continental-Tochter Semperit

Neue Lkw-Reifenserie

Continental-Tochter Semperit bringt eine neue Lkw-Reifenserie auf den Markt und will damit den Beweis antreten, dass ein günstiger Anschaffungspreis und hohe Qualität sich nicht ausschließen müssen.

Der Warentransport auf der Straße boomt. Nach Angaben des VDA hat der Lkw in Deutschland heute einen Anteil von 73 Prozent am gesamten Güterverkehr. Gleichzeitig ist die steigende Anzahl asiatischer Reifenanbieter ein Indiz dafür, dass es neben Premiumprodukten auch eine Nachfrage nach im Anschaffungspreis günstigeren Alternativen gibt. Den Beweis dafür, dass Preis und Qualität sich nicht zwingend ausschließen müssen, will nun Semperit antreten. Verortet im mittleren Preissegment, hat die Tochter von Continental das 110-jährige Markenjubiläum zum Anlass genommen, um in Wien die Nutzfahrzeugreifenserie Runner vorzustellen. Der Lenkachsreifen Runner F2 und sein Pendant für die Antriebsachse, der Runner D2, sind bereits seit Sommer vergangenen Jahres auf dem Markt.

Neu ist dagegen der Trailerachsreifen T2. "Ziel war es, ein Reifensortiment für Spediteure zu entwickeln, die neben einem preiswerten Anschaffungspreis auch Wert auf Sicherheit und Laufleistung legen", erklärt Constantin Batsch, Leiter des Nutzfahrzeugreifen-Ersatzgeschäfts bei Continental. In diesem Quality-Segment peile Semperit bis 2017 einen Marktanteil von 87 Prozent an. Bei dem Semperit-Runner handelt es sich jedoch nicht etwa um einen Continentalreifen älterer Generation, sondern um eine komplette Neuentwicklung.

Direkte Zusammenarbeit von Continental und Semperit

"Bei der Reifenentwicklung haben sowohl Teams von Semperit als auch von Continental zusammengearbeitet", berichtet Continental-Entwicklungsleiter Dr. Frank Walloch. Hierfür habe man eine neue Gummimischung für hohe Laufleistung bei zugleich hoher Reiß- und Schnittsicherheit entwickelt. "Hier erreicht die neue Reifenfamilie sogar Premiumqualität und beim Rollwiderstand erreichen wir fast diesen Standard", ergänzt Walloch. Dazu gehöre auch, dass sich alle Reifen nachschneiden und runderneuern lassen. Neu an der Lkw-Reifenserie ist zudem die Profilierung. Beim Lenkachsreifen Runner F2 mit M+S-Zulassung sorgen spezielle Lamellen für eine hohe Nasshaftung. Der mit dem 3PMSF- Symbol gelabelte Antriebsachsreifen Runner D2 sorgt über ein dreidimensionales Blockmuster für Grip auf unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen. Am Trailerachsreifen Runner T2 soll ein versetztes Rippenprofil bewirken, dass sich eingefahrene Fremdkörper während der Fahrt von selbst lösen. Beim Innenleben greift Semperit auf einen vierlagigen Gürtel zurück, der, basierend auf einem sechsadrigen Stahlkord (1+5), eine hohe Reifentragfähigkeit ermöglichen soll. Das Einsatzgebiet für das Komplettsortiment liegt laut Hersteller im Regional- und nationalen Fernverkehr.

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Dieser Artikel stammt aus Heft lastauto omnibus 08/2016.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
Knut Zimmer

Autor

Datum

24. August 2016
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