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Continental: 10 Millionen Euro für Runderneuerungswerk

Der Reifenhersteller Continental plant den Bau einer Produktionsstätte für runderneuerte Lkw- und Busreifen in Hannover-Stöcken. Das Investitionsvolumen beträgt nach Angaben des Konzerns 10 Millionen Euro. Hundert neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

Wie Continental auf der IAA mitteilte schließt das Werk den Produktionszyklus der Reifenherstellung und werde Synergien aus der Runderneuerung und dem Gummirecycling nutzen. Damit sei es weltweit einzigartig. "In Anbetracht knapper werdender Rohstoffe, sehen wir es als unsere Verpflichtung, nachhaltige Lösungsansätze für die Reifenproduktion und Runderneuerung zu entwickeln", sagte Dr. Andreas Esser, Leiter des Geschäftsbereichs Nutzfahrzeugreifen bei Continental in Hannover vor der versammelten Presse. Continental sei mit dem neuen Werk in der Lage, Rohstoffe aus Altreifen gezielt und gesteuert wieder in den Produktionsprozess von neuen oder werkserneuerten Treifen mit einfließen zu lassen.

Nach Konzernangaben kann mit Hilfe des neuen Verfahrens der Anteil von Recyclingmaterial in einem Neureifen fast verdoppelt werden. Das Werk soll im kommenden Jahr die Produktion aufnehmen und in der finalen Ausbaustufe bis zu 180.000 runderneuerte Reifen fertigen. Das Recyclingvolumen liege bei 4.000 Tonnen im Jahr, wodurch 2.400 Tonnen Kautschuk und 1.600 Tonnen Füllstoffe wie Ruß und Silika eingespart werden könnten.

Zudem kündigt Continental die dritte Reifengeneration an. Ab Mitte 2013 stellt das Unternehmen nach eigenen Angaben sukzessive alle seine Lenkachs-, Antriebs-, Trailer- und Omnibusreifeln weltweit auf die neue, so genannte Generation 3 um. Die 3. Generation soll die Fuhrparkkosten der Kunden weiter senken.

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Continental

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18. September 2012
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