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Bilanz 2012: Katerstimmung bei Daimler Buses

Daimler Buses hat im vergangenen Jahr 32.100 Busse und Fahrgestelle verkauft. Das waren 7.600 Einheiten weniger als 2011. Der Rückgang entsprach einem Minus von mehr als 19 Prozent.

Auch der Umsatz sank um 0,5 Milliarden Euro auf 3,9 Milliarden Euro. Ebenfalls starke Einbußen musste der Bushersteller beim EBIT hinnehmen. Während es 2011 noch mit 155 Millionen Euro im Plus lag, rutschte es im vergangenen Jahr auf minus 232 Millionen Euro.

Daimler Buses macht für das schlechte Jahr vor allem die schwierige Lage auf den Märkten in Brasilien und Westeuropa verantwortlich. In Lateinamerika (ohne Mexiko) ging der Absatz von Bussen des Daimler-Konzerns um 29 Prozent auf 17.800 Einheiten zurück. Einer der Gründe dafür war laut Daimler, dass in Brasilien zu Beginn des vergangenen Jahres die Abgasnorm Euro 5 eingeführt wurde. Dies habe 2011 zu vorgezogenen Käufen geführt und 2012 einen kräftigen Markteinbruch nach sich gezogen. Dennoch konnte Daimler Buses seine Marktführerschaft in Brasilien behaupten und verfügt nun über einen Marktanteil von 44 Prozent (2011: 43 Prozent). In Mexiko verkaufte Daimler 2012 mit 3.500 Einheiten genauso viel wie ein Jahr zuvor. Der Marktanteil sank von 50 auf 48 Prozent, die Marktführerschaft konnte allerdings verteidigt werden.

Auch auf den westeuropäischen Märkten konnte Daimler Buses mit 5.900 verkauften Einheiten das Ergebnis aus dem Jahr 2011 halten. Die Marktführerschaft konnte mit 28 Prozent (Vorjahr: 27 Prozent) behauptet werden. Auf dem deutschen Markt sanken die Busverkäufe von 2.210 auf 2.040 Einheiten.

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Daimler Buses

Datum

19. März 2013
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