Autohof Uelzen, Truckwash 10 Bilder Zoom

Autohof Uelzen: Fröhliches Flair

Der Autohof Uelzen liegt an der B 4, etwas mehr als 30 Kilometer südlich von Lüneburg. "Klein, aber fein" ist die passende Beschreibung.

Ralf Fehlhaber ist ein Uelzener Urgestein. Seit 1997 betreibt er den Autohof und ist dabei immer zu einer lustigen Bemerkung aufgelegt. So antwortet er auf die Frage, wie häufig er vor Ort sei: "Geistig bin ich 365 Tage und Nächte hier." Hinter der fröhlichen Fassade steckt aber auch eine Menge Geschäftssinn. Beispielsweise hat er nach reiflicher Überlegung das Restaurant des vergleichsweise kleinen Autohofs dichtgemacht und ein  "Bistro mit frischen warmen und kalten Speisen für die Fernfahrerseelen eingerichtet". Zudem rief er unlängst eine Aktion ins Leben, bei der die "Könige der Straße" für fünf Euro eine robuste Kaffeetasse kaufen können und dann stets eine Füllung von ihrem Lieblingsgetränk gratis erhalten – solange der Becher heil ist.

Durchreiseverkehr muss am Autohof Uelzen vorbei

Der gelernte Kfz-Mechaniker und Kaufmann sieht keinen großen Nachteil darin, dass Uelzen nicht an einer Autobahn liegt: "Der Durchreiseverkehr von Norden in den Osten muss einfach hier vorbei." Tatsächlich ist das Transportaufkommen über die B  4 alles andere als gering. Seit ein Kreisverkehr direkt beim Autohof die frühere Einmündung ersetzt hat, können sich die Fernfahrer bei der Weiterfahrt bequem in beide Richtungen der Bundesstraße einfädeln. Das Angebot einer gründlichen Lkw-Wäsche, um die sich zwei Mitarbeiter kümmern, wird gerne angenommen. Auf diese Weise lassen sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. "Ein blitzsauberer Lkw,  eine Ruhepause und obendrein eine Mahlzeit", hebt Fehlhaber hervor. Er ist sichtlich erfreut, dass es den Gästen in seinem Autohof gefällt. Ab und an ruft er fröhlich in die Runde: "Es ist alles gut, wir bleiben entspannt."

Der Koch empfiehlt ...

... besonders:
"Königsberger Klopse auf Kapernsoße mit Heidekartoffeln für 5,20 Euro. Wir haben ja neben ein paar Standardgerichten jeden Tag einen sehr preisgünstigen Mittagstisch – tipptopp frisch gekocht. Zwar gibt es bei uns nur eine kleine Theke, dafür rede ich mit jedem Gast und kann flexibel auf Einzelwünsche eingehen. Mal mehr Soße oder eine andere Beilage: kein Problem. Wichtig ist, dass sich der Fernfahrer willkommen fühlt und ein schmackhaftes Essen erhält."

Autor

Foto

Gundel Jacobi

Datum

11. September 2013
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