Scania, Produktion, Montage Zoom

Ausblick auf das Jahr 2013: Scania fährt auf Sicht

Scania Deutschland stellt sich auf ein weiter stagnierendes Lkw-Geschäft im kommenden Jahr ein. Verstärkt konzentrieren will sich der Hersteller auf die Segmente Werkstatt sowie Bau- und Kommunalfahrzeuge.

Mit gemischten Gefühlen sieht Scania Deutschland die wirtschaftliche Entwicklung des Nutzfahrzeug-Geschäfts im zu Ende gehenden Jahr. Im Sommer habe sich eine spürbare Kaufzurückhaltung der Kunden bemerkbar gemacht. Insgesamt sei der deutsche Markt aber weniger zurückgegangen als Anfang des Jahres erwartet.

Spürbare Kaufzurückhaltung

Der Gesamtmarkt habe am 31.12 2011 bei 60.818 Neuzulassungen gelegen und werde dieses Jahr um sieben bis neun Prozent zurückgehen, vermutet Alexander Vlaskamp, Geschäftsführer Scania Deutschland, Österreich. Man verstärke das Engagement in den Segmenten Kommunal-, Feuerwehr-, Bau- und Holztransportfahrzeuge.

Alles aus einer Hand

Gas geben will Scania auch im Werkstattbereich. Und zwar mit sogenannten Vehicle Related Services (VRS) wie Trailer- und Reifenservice sowie Unfallreparaturen. Alexander Vlaskamp: „Damit erhalten unsere Kunden alles aus einer Hand. Auch Arbeiten an Fremdmarken gehören zu unserem Werkstattportfolio."

Langfristiges Wachstum

Einen Ausblick auf das Jahr 2013 zu geben sei angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Situation in Europa im Moment schwierig. "Zurzeit fahren wir auf Sicht und haben Kundenzufriedenheit und Effizienz im Blick. „Wir setzen auf kurzfristige Flexibilität, ohne das langfristige Wachstum aus dem Fokus zu verlieren.“ Weltweit wolle Scania „beim nächsten Konjunkturhoch“ 150.000 Fahrzeuge und 15.000 Motoren verkaufen.

Andreas Wolf lastauto omnibus

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Scania

Datum

11. Dezember 2012
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