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Auf Achse: Endstand Rallye Breslau

Der Endstand der 15. Rallye Breslau

Der Freitag verlangte den Teams noch einmal alles ab. Die vorletzte Etappe führte mitten durch die „polnische Wüste“. Die Etappe spielte sich vor allem im Camp Zagan ab. Das Militärgelände hatte vor allem eines zu bieten: weichen losen Sand. Damit nicht genug. Auch die allseits beliebten Wasserlöcher durften in der Etappe nicht fehlen. Dabei führte die Route für die großen Trucks mitten durch einen enorm angeschwollenen Fluss. Alles, was kleiner war, sollte eine Ersatzroute einschlagen. Nichtsdestotrotz hängte sich ein Geländewagen buchstäblich an den Truck von Udo Heidenreich. Doch sogar dessen MAN hatte nicht die besten Karten im Fluss. „Das Wasser stand bis Mitte Windschutzscheibe. Der Truck ist sogar seitlich weg geschwommen“ so Heidenreich. Der kleine Anhang konnte sich nur hilflos hinterher ziehen lassen. Tageswertung Freitag: Hellgeth/Hellgeth 2:37:20 Abendroth/Heyde 3:23:31 De Lille/Vereecke 3:27:58 Nach mehr als einer Woche Rallye durch das tiefste Unterholz zwischen Dresden und Breslau, steht nun das Gesamtergebnis fest. Die Hellgeth Brüder schrammen nur knapp daran vorbei, die Sensation des letzten Jahres zu wiederholen. 2008 waren sie Gesamtsieger geworden, noch vor den Pkw. In diesem Jahr reichte es bei den mindestens vierfach bereiften Teilnehmern „nur“ auf Platz sechs. Hätten sie nicht durch ein dummes Versehen einen Checkpoint auf der ersten Etappe übersehen und damit zwei Stunden Strafe kassiert, hätte es noch reichen können. Der Rückstand auf dem besten Pkw beträgt nämlich inklusive Strafe nur schlappe zwei Stunden, elf Minuten und 54 Sekunden. Trotzdem konnten sie sich bei den Trucks wieder klar durchsetzen. Der neue Kotterer Truck, über den wir im Vorfeld berichteten, kam auf Anhieb auf Platz elf in der Lkw Wertung nach einem dritten Platz in der ersten Etappe.

Datum

13. Juli 2009
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