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Arctic Van Test – Tag fünf: Finale in der Eiswüste

Am fünften Tag des Arctic Van Tests geht‘s richtig zur Sache. Der Handling-Parcours auf Eis ist für die Fahrzeuge die letzte Chance, die Profitester zu überzeugen. Nach dem Abschlussgespräch am Abend stehen die beiden Sieger fest.

Schnee und Eis – zwei Dinge die Lappland im Überfluss hat. Außerdem hat es nahezu den ganzen Winter über Temperatur im zweistelligen Minusbereich. Für den Artic Van Test ist das der ideale Ort, um Kaltstart-Verhalten zu überprüfen und genau das Stand heute ganz oben auf der Liste für Dacia Dokker, Renault Kangoo, Nissan NV200, VW Transporter, Ford Transit Custom sowie die beiden Vertreter von Mercedes – Vito und Citan.

Transporter beim Heizungscheck

Die Überraschung: Keiner der Teilnehmer hatte Probleme. Zum Kaltstart gehört in Finnland aber auch der Heizungscheck. Ein Relikt aus der der Zeit vor 25 Jahren, als der Arctic Van Test aufgelegt wurde. Damals war eine gute Heizung noch nicht selbstverständlich. Heute ist das anders. Deshalb ist das Experiment mehr Qual für die Profitester als fürs Fahrzeug. Denn die Anforderung lautet, die Fahrgastzelle binnen einer halben Stunde maximal möglich zu beheizen. Bereits nach 15 Minuten sitzen einige Fahrer nur noch im T-Shirt da, obwohl draußen der Atem gefriert. So rollt eine finnische Sauna nach der anderen von Pikku-Syöte nach Pudasjärvi zum Handling-Parcours.

Bislang mussten die Transporter nur in Alltagssituationen bestehen, doch das soll sich auf dem komplett vereisten Rollfeld des kleinen Flughafens von Pudasjärvi ändern. Wer hat die höchste Geschwindigkeit beim Ausweichtest? Welches Fahrzeug lässt sich bei einer Vollbremsung noch um ein Hindernis steuern? Welcher Transporter kommt am schnellsten durch den Slalomkurs. Ein gut abgestimmtes elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) ist hier Gold wert. Tatsächlich gibt es aber ein Fahrzeug, das ohne das ESP zum Test angetreten ist. Kein gute Idee – denn das bedeutet mit Abstand den letzten Platz.

Transporter im Handling-Test

Um verschiedene Eindrücke zu gewinnen, fahren die Profitester zunächst mit Beladung und danach ohne. Die Unterschiede sind gravierend. Besonders für Fahrzeuge mit Heckantrieb ist die fehlende Beladung eine Herausforderung, die es zu meistern gilt.

Am Ende der Handling-Etappe rollen alle Transporter zum Abschlussfoto vor. Danach beginnt für die Profitester die Auswahl der jeweiligen Klassen-Sieger. Grundlage für die Diskussion sind die Messwerte und Bewertungsbögen der vergangenen fünf Tage. Aus denen geht in der kleinen Klasse ein eindeutiger Sieger hervor. In der großen Klasse hingegen liegen zwei Fahrzeuge gleichauf und das dritte nur einen Wertungspunkt dahinter. Getreu dem Motto "Es kann nur einen geben!" beginnt eine ausführliche Diskussion um den besten Transporter auf Schnee und Eis.

Wer die Gewinner der Arctic Van Tests 2013 sind, lesen Sie in lastauto omnibus 5/2013 vom 14. März 2013 sowie in trans aktuell 05/2013.

Selbstverständlich berichten wir auch auf eurotransport.de , welcher Transporter beim Arctic Van Test die Nase vorne hatte.

Sie haben einen Tagestest verpasst? Kein Problem - hier gehts zu den Test-Etappen:

Portrait

Autor

Foto

Markus Braun

Datum

8. Februar 2013
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